„Die Regel mit Abseits gilt nur für die Mannschaft, die mir unsympathisch ist.“

Gegen Portugal  kann man ausscheiden. Die sind international Spitze und das seit Jahrzehnten. Meine ersten Fußballschuhe mit Schraubstollen waren 1966 die wunderbaren Puma “Eusebio”, der damals ein ähnlicher Superstar war wie heute Christiano Ronaldo, dazwischen hatten sie noch Großmeister wie Luis Figo und weitere sehr gute Leute  – also Portugal ist ne  Nummer.  Aber Österreich ? Von den “Ösis”  haushoch vom Platz gefegt zu werden, wie in New York gerade geschehen … oh, sorry, da bin ich doch irgendwie im Kalender verrutscht.
Ist ja noch gar nicht Fußball-WM, sondern UN-Sicherheitsrat, Deutschland war nicht mit seinen “Zauberjungs” Wirtz, Musialla und Karl am Start, sondern mit der  Gurkentruppe unter Wadephul und Merz. Das jämmerliche Ausscheiden ist daher kein Wunder: wer notorisch mehr Krieg (gegen Russland) fordert und Völkermord (in Gaza) dankbar als notwendige “Drecksarbeit” deklariert, hat in einem “Sicherheitsrat” nichts verloren; wer Diplomatie durch  Sanktionen ersetzt und die UN-Charta qua “Staatsräson” (Israel First!) aktiv unterminiert, kann international keine Stimmen gewinnen. Klare Sache und keinen Kommentar wert. Das meint auch der Europa-Abgeordnete meines Vertrauens, Martin Sonneborn, und hat stattdessen einen KI-Assistenten rangelassen:

Wir sind entschlossen, keine eigene Lebenszeit auf die Kommentierung der verdienten Niederlage eines unmenschlichen Narren ohne jeden Sinn für deutsche Geschichte und Völkerrecht zu verschwenden, und haben die Aufgabe der diesbezüglichen Lebenszeitverschwendung daher einer marktüblichen KI übertragen.
Voilà:
„Hier ist eine Häme im bissigen Satire-Stil von Martin Sonneborn zur deutschen UN-Pleite und Außenminister Johann Wadephul:

„Deutsche Diplomatie: Wie man sich mit Geld und Arroganz aus dem Sicherheitsrat rauskauft – und trotzdem verliert“ Herzlichen Glückwunsch, Herr Wadephul! Mit einer Leistung, die man nur als diplomatisches Meisterwerk der Selbstisolierung bezeichnen kann, haben Sie es geschafft, was selbst Adolf Hitler nicht gelang: Deutschland wieder zum internationalen Paria zu machen – und das ganz ohne Panzer, nur mit ganz viel Moral und Doppelmoral! 
Während Portugal und Österreich charmant lächelnd die Stimmen des Globalen Südens einsammelten, stand Herr Wadephul in New York herum und erklärte der Welt, das Völkerrecht sei „nichts Philosophisches“ – also so eine Art Baukasten für Geopolitik, bei dem man die Teile für Freunde weglässt und für Feinde doppelt berechnet. „Ein Unrechtsregime kann sich nicht auf das Völkerrecht berufen“, dozierte der Außenminister und vergaß dabei, dass genau diese Aussage das Völkerrecht zum Witz des Jahrhunderts macht. Es ist, als würde ein Schiedsrichter beim Fußball sagen: „Die Regel mit dem Abseits gilt nur für die Mannschaft, die mir unsympathisch ist.“

Die Bilanz dieser „Christlich-Deutschen“ Außenpolitik: 104 Stimmen. Selbst Kanada hat 2010 mehr bekommen, und die hatten immerhin Stephen Harper als Premierminister – einen Mann, dessen Charme mit dem eines gefrorenen Ahornsirups konkurrierte. Aber Deutschland unter Wadephul? Das ist, als würde man zur UN-Vollversammlung gehen, einen Scheck über 10 Milliarden Euro auf den Tisch legen und dann sagen: „Und jetzt haltet bitte alle die Klappe, während wir Israel und Amerika decken.“  Besonders rührend: Die Begründung des Ministers. Es sei Russland gewesen! Die bösen Russen hätten gegen Deutschland lobbyiert! Nein, Herr Wadephul, nicht Russland hat Sie versenkt. Es war die Erkenntnis von 193 Staaten, dass Deutschland das Völkerrecht wie ein Luxusaccessoire behandelt: Man trägt es gerne, wenn es zur Outfit-Farbe passt (Ukraine), aber im Nahen Osten legt man es lieber in den Schrank, weil es zum „Sicherheitsinteresse“ nicht passt. Und dann dieser Satz: „Deutschland muss eine besondere Verantwortung für Israel wahrnehmen.“ Ja, sicher. Nur leider verwechseln Sie „Verantwortung“ mit „Bedingungsloser Gefolgschaft“. Die Welt sieht das anders. Für den Globalen Süden ist Deutschland nicht der ehrliche Makler, sondern der erfüllte Gehilfe der US-Israel-Politik, der glaubt, man könne Menschenrechte mit Entwicklungshilfe-Geldern wegkaufen.  Fazit: Während Portugal und Österreich bald im Sicherheitsrat sitzen und mitentscheiden dürfen, bleibt Deutschland draußen – und Herr Wadephul kann weiter in Berlin sitzen und dem Iran vorwerfen, er halte sich nicht an Regeln, die Deutschland selbst nur nach Gutdünken anwendet. Ein wahrhaft „christliches“ Ergebnis für die „DU“-Partei: Deppen-Union unter Führung des Diplomatie-Dödel Johann Wadephul.  Nächstes Mal bewerben wir uns doch einfach als „Partei für selektives Völkerrecht“. Mit einem Wahlprogramm aus Doppelmoral, Arroganz und ein bisschen Geld haben wir dann vielleicht eine Chance. Oder wir lassen es einfach und überlassen das Feld denen, die noch verstanden haben, dass Völkerrecht für alle gilt – nicht nur für die, die gerade in Washington oder Tel Aviv angerufen haben.“

P.S.: Stilempfinden, Ausdrucksfähigkeit, Humor- und Denkvermögen der KI lassen dabei ähnliche Wünsche offen wie Merz, Wadephul und die gesamte deutsche Außenpolitik.

 

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Medienmimosen

Ob man wegen des aktuellen Titanic-Covers eine Hausdurchsuchung befürchten muss, ist in “unserer Demokratie” mittlerweile tatsächlich eine Frage. Nachdem die Staatsgewalt in Sachen Habeck-“Schwachkopf”-Meme tätig wurde und gegen einen Schüler wegen des Plakats “MERZ LECK EIER!” ermittelte, halten Staatsanwaltschaft und Amtsgericht Heilbronn jetzt “Lackaffe” für eine Politikerbeleidigung nach Paragraph 188 StGB – und stellte das Verfahren gegen eine Geldbuße von 100 Euro ein.
Wenn “Lackaffe” jetzt also schon einen Hunderter kostet, wie sieht es dann künftig mit deftigeren Vokabeln – “Arschgesicht”, “Kotzbrocken”, “Vollidiot” usw. – aus ? Muss die Justiz jetzt einen Bußgeldkatalog der Beschimpfungen erstellten, um der Bevölkerung einen Leitfaden für straffreie, legale Kritik an der Regierung und deren Repräsentanten an die Hand zu geben? Wie weit darf man etwa bei der Majestät des amtierenden  Bundeskanzler – die Land auf Land ab seit Jahren als “Fotzenfritz” bekannt ist – wie weit darf man bei der Herabwürdigung des geplagten “Opferkanzlers” noch gehen ? Und welche Beschimpfungs – Kaliber zur Abwehr kriegsgeiler Hetzsalven  –  etwa FDP Flak-Zimmermann,  CDU Kriegsgewitter Kiesewetter – dürfen im öffentlichen Raum noch straffrei eingesetzt werden, wenn schon ein Lackäffchen zu weit geht ? Darf es so weit kommen, fragt die “Titanic”, dass Kinder sich mit Edings bewaffnen und straffrei “Punkt Punkt Pimmel Strich – fertig ist der Blackrock-Wicht” malen? Wer kann das wollen ?

Und wie ist mit international aktiven Dumm-Dumm-Geschossen – z.B. den Polit-Raketen “Annalena” und “Kaja” – hierzulande umzugehen ? Fragen über Fragen, die deutlich machen, dass es keine gute Idee war, mit dem “Hate Speach Gesetz”  (188 StGB) von 2021 der “Politikerbeleidigung” einen Sonderstatus über den allgemeinen Ehr,-und Verleumdungsschutz hinaus einzuräumen – und der FDP-Kanone Zimmermann damit die Gelegenheit, 250 Strafanzeigen per Monat rauszuhauen.
Dass es soweit kommen wird mit “unserer” Demokratie und Meinungsfreiheit war unterdessen seit Jahrzehnten absehbar – wie mein taz-Kolumne vom 6.August 1996 bescheinigt.

 

Medienmimosen

 

Wo hören Kritik und Meinungsäußerung auf und fangen Beleidigung und üble Nachrede an? Seit Caroline von Monaco unlängst 180.000 Mark Schmerzensgeld wegen eines erfundenen Interviews in der “Bunten” zugesprochen wurden, sind in Deutschland die Tarife für beleidigte Prominente drastisch erhöht. Zwar trifft es im Fall des Burda-Flaggschiffs nicht den Falschen, Klatschblätter wie die Bunte machen ein Millionengeschäft mit Fakes und dubiosen Nachrichten – insofern sind die erhöhten Schmerzensgelder nur eine Anpassung an die gestiegenen Umsätze der Branche.

Die 50.000 Mark, die Prinz Bernhard 1969 erstritt – für die Behauptung, er habe von der Abtreibung seiner Nichte gewußt -, scheinen in der Tat eine antiquierte Schallgrenze, verglichen mit den Zusatzprofiten, die sich heute etwa mit dem Exklusivinterview eines Topstars machen lassen.

Schon hat sich die Bunte einen neuen prominenten Kläger eingehandelt: Hollywood-Beau Tom Cruise will gegen die Behauptung vorgehen, er sei impotent. Auch das wird teuer werden, wenn sich die deutsche Rechtsprechung nach dem Monaco-Urteil nun langsam den Schmerzensgelddimensionen der US-Justiz nähert. Summen von 4.000 Mark, wie sie die taz vor einigen Jahren für die Bezeichnung “Rasende Weißwurst”…an den Rodler Schorsch Hackl überweisen mußte, dürften dann bald ebenso der Vergangenheit angehören wie die 40.000 Mark, die sich Björn Engholm von der Titanic erstritt, weil sie ihn – “Sehr komisch, Herr Engholm!” – in der Barschel- Badewanne auf den Titel brachte.

Nicht, daß wir persönlichkeitsverletzte Prominente um einen Inflationszuschlag beim Schmerzensgeld bringen möchten – doch die Gefahr astronomischer Entschädigungen liegt auf der Hand: Je großzügiger die Wiedergutmachungen oben ausgeschüttet werden, desto niedriger wird unten die Einstiegsschwelle, denn was dem klagenden Superstar recht ist, kann dem Normalbürger nur billig sein. Das heißt, daß künftig wohl ein Heer von Erniedrigten und Beleidigten die Gerichte anrufen wird.

Daß zum Beispiel Focus-Klops Markwort demnächst 15.000 Mark kassieren wird, weil ihn eine Karikatur des Zeichners OL statt des Dumpfslogans “Fakten, Fakten, Fakten” in der Berliner Zitty “Ficken, Ficken, Ficken” hatte sagen lassen, deutet den Trend zu mimosenartigen Schmerzgrenzen und Beleidigungsschwellen weit oberhalb der Gürtellinie bereits an.

In Gefahr ist deshalb nicht die Pressefreiheit, wie der Bunte-Justitiar gegenüber der Woche jammerte: “Für die Redakteure bin ich nach deren gesunden Rechtsempfinden schon jetzt eine Plage, nun muß ich Artikel noch stärker zensieren” (als würde einfaches Dokumentieren nicht völlig reichen), sondern die letzten Reste von Streitkultur, für die Beschimpfung, Spott und Polemik unverzichtbar sind, als Salz in der Suppe sachlicher Kritik.

“Wer öffentlich kegelt, muß nachzählen lassen, wieviel er getroffen hat”, hieß es beim Alten Fritz; und wer heute seine Visage in die Medien hält, muß gewärtigen, daß ihm dieselbe dort auch poliert wird. Wo kommen wir hin, wenn auf öffentlicher Bühne nur noch Lob, Hudel und karrierefördernder Schleim geduldet werden, aber jeder Buhruf gleich zu einem Beleidigungsprozeß führt?
(TAZ Nr. 4993, vom 06.08.1996)

 

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3.JT #130 – EUROPA WILL KRIEG

Europa will Krieg! Anders kann man das jedenfalls nicht verstehen, wenn man sieht, was die EU gerade außenpolitisch aufführt. Interessiert sich eigentlich noch irgendwer dafür, was die europäische Bevölkerung will? Außerdem: Auch Amerika will mehr Krieg und legt sich mit seinen Nachbarn an. Nach Venezuela sind jetzt Kuba und das Lithium-Dreieck in Südamerika im Fadenkreuz. Gibt es eigentlich keine guten Neuigkeiten? Doch: Wir wollen mehr von diesem neuen amerikanischen Papst.
Die 130. Ausgabe von “Das 3. Jahrtausend” mit Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers. Alle Links zur Sendung auf Exomagazin.

“Unsere” Demokratie-Wahrnehmung

Einmal im Jahr fragt die “Alliance of Democracy” Otto und Ottilie Normalverbraucher rund um die Welt, was sie von “ihrer” Demokratie im Lande halten und wie sie Qualität des Regierungssystems und seiner Institutionen beurteilen. Wenig überraschend liegen da die Schweiz und die skandinavischen Länder mit “sehr positiv” Beurteilungen vorne, Deutschland  im “Positiv”-Feld auf gleicher Höhe mit Namibia und Senegal, die US-Bürger tendieren wie in Ungarn und Kenia schon tendenziell negativ und “sehr negativ” werden Demokratie und Institutionen von den eigenen Bürgern in Griechenland, Frankreich und Russland gesehen, am unzufriedensten sind sie damit in der Ukraine, Paraguay und Kasachtan. 
Und was ist das Land, in dem sämtliche demokratischen Einrichtungen durchweg eher positiv gesehen werden ? Es ist  China, das alle westliche Medien als “autokratisches”, “kommunistisches” und rundherum unfreies Land charakterisieren. Wie das ? Die “Alliance of Democracy” – gegründet von Ex-NATO-Chef Rasmussen – ist alles andere als eine anti-westliche, von der KP Chinas finanzierte Einrichtung und die jährlich erhobene Statistik kein plumper Propaganda- Fake. Wenn es aber Fakt ist, dass die Chinesen mit “ihrer” Demokratie – den Möglichkeiten der Wahl, der Bildung, des Rechtsstaats, der Gewaltenteilung und der Meinungsfreiheit – sehr viel zufriedener sind als die Amerikaner, Deutschen, Briten und Franzosen mit “ihrer”, dann haben die westlichen Berichte über das üble “Regime” in Peking offenbar wenig bis nichts mit der Realität zu tun.
Dass Israel in der globalen Wahrnehmung am negativsten beurteilt wird, ist angesichts des aktuellen Völkermords in Gaza ebenso nachvollziehbar wie die kaum besser angesehenen Kriegstreiber aus den Vereinigten Staaten. Warum allerdings die Deutschen nach dieser Umfrage in großer Mehrheit mit der im Land herrschenden Meinungsfreiheit zufrieden sind, erschließt sich mir nicht. Wenn an Berliner Schulen T-Shirts mit der Aufschrift “Palästina” verboten sind und am 9.Mai rote Fahnen am sowjetischen Ehrenmal – mehr dazu aktuell im 3. Jahrtausend – wenn wegen “Schwachkopf”-Witzchen Hausdurchsuchungen stattfinden, Satire auf inkompetente Politiker als “Hassrede” strafrechtlich verfolgt wird und  Tag und Nacht ein Zensur-Industrieller-Komplex munter am Werk ist,  gibt es “Freiheit” in diesem desinfizierten Korridor nur für ganz bestimmte Meinungen aber keineswegs für alle.
Weitere interessante Einsichten  aus dem Wahrnehmungs-Index im Tweet von Arnaud Bertrand:

 

 

Dass unter 97 Nationen der Welt laut dieser Studie nur vier US-Militärstützpunkte in ihrem Land befürworten (Israel, Puerto Rico, Polen, Süd-Korea) entspricht dem Gesichtsverlust, den das “Land Of The Free” als Exporteur von “Demokratie” und als militärische “Schutzmacht” international erlitten hat. Wobei der Zusammenbruch der US-Koalitionen im Persischen Golf im laufenden Irankrieg in diese Studie noch gar nicht eingegangen sind. Wenn aber jetzt sogar schon  der Über-Falke der Neokonservativen Robert  Kagan – seit 9/11 ideologischer Scharfmacher sämtlicher US-Kriege und Gatte der Ukraine-Putschistin Victoria “Fuck EU” Neuland – nach dem Debakel an der Straße von Hormus konstatieren muss, dass die einstige Supermacht nur noch ein “Papiertiger” ist und in Sachen “Sicherheit” nichts zu bieten hat, könnten auch die Polen, Puerto Ricaner und Koreaner über den Nutzen von US-Truppen nachdenken, während Israel sich angesichts der neuen Sicherheitsarchitektur im Nahen Osten ohnehin dreimal überlegen muss, im verwüsteten Gaza-Streifen wirklich eine Trump-Riviera hochzuziehen.

Der Imperator von Barbarien ist unterdessen in China gelandet und wurde herzlich empfangen. Dass er statt Politikern seine ganze Division von Top Technik,-und Finanz-Oligarchen mitgebracht hat, führt unseren  amtierenden Lieblingspropheten und Spieltheoretiker Jiang in seiner heutigen Vorlesung zu der Vorhersage, dass es sich um einen ähnlich “historischen” Besuch handelt wie Nixons Visite bei Mao-Tse-Tung 1972 und in den nächsten Tagen ein umfassender Kompromiss ausgehandelt wird. Interessant!
Ansonsten kann ich mich nur meinem EU-Lieblingsabgeordneten Sonnborn anschließen:

In gewohnt devotem Gehorsam übernahmen die bekloppten Transatlantiker in vonderLeyens Hinterzimmer Vokabular & Perspektive ihrer bekloppten MAGA-Kumpels und ersetzten das strategische Eigeninteresse der EU komplett durch das Macht-, Dominanz- & Gewinnextrahierungsinteresse der USA. Seither tut die Kommission alles nur irgend Denkbare, um etablierte Handelsflüsse von und nach Asien zu stören, den Chinesen gehörig auf den (Glücks-)Keks zu gehen und – ohne Not – einen selbstschädigenden Handelskrieg mit China anzuzetteln, dessen Sinn außerhalb der ideologischen Echokammern sog. EU-Granden kein vernünftiger Europäer verstehen kann. Decouple! Derisk! Dazu: Sanktionen und Zölle!
Und während man sich im bis zur Selbstaufgabe transatlantischen Kämmerlein vonderLeyens für die Übersollerfüllung in der angeblichen „Isolierung“ Russlands & Chinas befeiert, deren Ziel ja nie mehr als die erfolgreiche Selbstisolierung Europas war (LOL!), raffen die USA ein gutes Dutzend ihrer Milliardärshonks, Oligopolisten/Monopolisten & Weltgauner – 1 Billion Dollar Privatvermögen! – zusammen, um die Kommunistische Partei um gute Deals zu bitten – und selbst umgehend Großgeschäfte mit dem „Verbotenen Staat“ anzuleiern, von dem alle anderen & die EU sich noch immer artig entkoppeln. Brillant, vonderLeyen, Kallas, Metsola!
Um mit den US-Bekloppten gleichzuziehen, empfehlen wir dem Trullah-Regime unserer niedergehenden EU, umgehend eine möglichst sauertöpfische Ethikdelegation zusammenzustellen, die einen (oder am besten gleich beide!!) Weltwirtschaftsriesen umgehend über das unabdingbare Heil der Ukraine belehrt, des einzigen Staates, der aus Sicht der EU bekanntlich überhaupt eine Bedeutung hat – sowie über Werte und Prinzipien, die – Ehrensache! – natürlich noch nicht einmal in der EU selbst gelten. Nie war der geopolitische Westen, nie waren die USA, nie war die EU lächerlicher als heute (14.5.26, kurz nach’m Aufstehen).
(Weiter hier)

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3.JT 129: IN DER FALLE

Rechtzeitig zum Jahrestag des Sieges der Roten Armee über Nazi-Deutschland verkündet Donald Trump den Abzug von US-Truppen aus Deutschland.

Der Tag der Befreiung: Rechtzeitig zum Jahrestag des Sieges der Roten Armee über Nazi-Deutschland verkündet Donald Trump den Abzug von US-Truppen aus Deutschland. Wird jetzt alles gut? Naja, wenn es nach den Amerikanern geht, sollen wir uns jetzt um Russland kümmern. Denn die haben ja mächtig zu tun mit dem Kampf gegen BRICS und die neue Weltordnung.

Alle Links zur Sendung auf.exomagazin.tv/

 

Eier lecken!

Wenn der Imperator von Barbaria den Vasallenführer in Germany öffentlich “Eier lecken” lässt, erreicht die politische Seifenoper einmal mehr einen komödiantischen Höhepunkt. Zuletzt hatte sich der in seiner Heimat  auch  “F*tzenfritz” genannte ehemalige Blackrock-Manager in einem “Spiegel”-Interview gerade bitter beklagt, dass “noch kein Kanzler vor mir so etwas ertragen musste” – was die “Titanic” sowie den Abgeordneten Altmaier umgehend zum Widerspruch gereizt hatte.

Und jetzt das – ein Tiefschlag mitten ins Gemächt, nicht von irgendwem, sondern vom Boss der Bosse aller Blackrocker, Abzocker und Barbaren persönlich.  Hat der ARME FRIEDRICH so etwas verdient ? Unterstützt er nicht nach Kräften die “Drecksarbeit” für die Errichtung einer imperialen Riviera in Gaza?  Pulvert er mit Parteikollegin von der Leyen nicht weiter EU-Milliarden in den verlorenen Ukraine-Krieg und die gierigen Nasen des Kokskönigs Zelensky und seines korrupten Regimes? Häuft er nicht “Sondervermögern” (aka Schulden) noch und nöcher an, um weiter gegen Russland zu kämpfen ? Kauft er nicht überteuertes Fracking-Gas aus USA, statt über “Nordstream 1” billige Energie von den Russen? Lässt er nicht sehenden Auges zu, wie seine einst stolze  “Industrienation” vom Imperium abgewürgt und ausgequetscht wird wie eine Bananen-Kolonie? 
Das alles tut er und muss doch Hohn und Spott ob seiner Amtswaltung  und vulgäre Tiefschläge mitten in die Eier ertragen. Heldenhaft. Auch was den “größten Verbrecher” und seinen Vor-Vor-Vor…Vorgänger im Kanzleramt betrifft, muss sich der Arme Fritz eigentlich nicht nachsagen lassen, ein “schlechter Führer” zu sein, hat doch sein Minister Pistolius gerade den Plan verkündet, spätestens “bis 1939” (zum 100-jährigen!) wieder “angriffsbereit” zu sein, mit der größten Armee Europas. Das ist weder Satire noch Humor, sie meinen es ernst! Und haben dem Comedian-In-Chief und Epstein-Kumpel keinen gemeinen Witz entgegen zu setzen, geschweige denn die Eier in der Hose, cool mit gestrecktem Mittelfinger zu kontern. Und nicht nur ein paar tausend, sondern sämtlichen Truppen des Imperiums ein freundliches Ultimatum für den Abzug zu setzen – und im Gegenzug in Rammstein den DJT-Friedens- und Vergnügungs-Park zu eröffnen, den “größten Europas”, versteht sich. So könnte man dem Imperator den Heimgang seiner nutzlosen und überflüssigen Truppe sofort schmackhaft machen – übergroßes Donald-Denkmal zum Eier lecken inklusive. Schade, dass keines der jämmerlichen Weicheier in Berlin dieser Sache auch nur im Entferntesten “attention” schenkt…
(Achtung: Das lustige Trump-Posting oben – so stellt sich gerade heraus – ist ein Fake.)

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Der Fall Charlie Kirk – Lee Harvey Oswald revisited

 

Nach dem Attentat auf den konservativen Gründer von “Turning Point USA”  Charlie Kirk im vergangenen September waren mir bei der Mustererkennung schnell  die Parallelen zum Mord an John F. Kennedy aufgefallen (11.9.: JFK, MLK, RFK, CK – Wird der Fall Charlie Kirk unter “Aktenzeichen K” der ungeklärten politischen Morde der USA landen ? ; 21.9.: Charlie Kirk und die Magic Bullet 2.0  8.10: MAGA vs. MIGA). Vieles deutete darauf hin, dass es sich  bei dem verhafteten und angeblich geständigen “Einzeltäter” Tyler Robinson nicht um den Todesschützen, sondern um einen in Szene gesetzten Sündenbock handelte, wie einst Lee Harvey Oswald. Denn einmal mehr war eine “magische Kugel” als tödliches Geschoss im Spiel,  mit der Oswald laut FBI nicht nur JFK getötet, sondern dem vor ihm im Auto sitzenden Gouverneur auch noch fünf schwere Verletzungen beigebracht haben sollte.

Bei der  Ermordung von Charlie Kirk zeigte sich die “Magie” von ihrer umgekehrten Seite: ein üblicherweise zur Großwildjagd verwendetes Kaliber (30/06), von dem Charlie Kirk am Hals getroffen worden sein soll,  hinterließ keinerlei Austrittswunde. Die vier Polizisten der Dallas Police, die nach den Schüssen auf JFK ein Gewehr im 6. Stock des Schulbuchlagers (wo Oswald arbeitete)  sicherstellen, identifizieren dieses als Mauser. Erst zwei Tage später verwandelt sich das deutsche Präzisionsgewehr in den billigen italienischen Schießprügel “Mannlicher-Carcano” (den der heimtückische Präsidentenmörder wohl per Versand bestellt hatte, um eine Elefantenspur zu hinterlassen).

Die Polizisten der Utah-Police, die kurz nach der Tat das Waldstück hinter dem Universitätsgebäude, von dessen Dach Tyler Robinson gefeuert haben soll, mit Sprengstoff-Suchhunden  durchsuchten, fanden nichts; erst als das FBI viele Stunden später auftauchte, wurde das “Mauser”-Gewehr entdeckt, welches Tyler Robinson von einem Großvater geschenkt bekommen hatte. Klar: so wie sich die ahnungslose Polizei in Dallas/Texas mit Schusswaffen nicht auskennt und falsch identifiziert, können die olfaktorisch behinderten Suchhunde in Utah eben auch kein frisch abgefeuertes Gewehr entdecken – da braucht`s einfach die Feds, die super smarten Detektive der Bundespolizei, um  etwas zu “finden”. Und damals wie heute Pseudo-Journalisten, die keine weiteren Fragen stellen oder gar investigativ tätig werden und stattdessen das offizielle Narrativ in die  Medien posaunen – als Flachpfeife sogar noch 50 Jahre danach.

Wie bei der öffentlichen Hinrichtung John.F. Kennedys ist auch bei der von Charlie Kirk die “magic bullet” keineswegs der einzige höchst zweifelhafte Beleg in der Legende vom “verwirrten Einzeltäters”, doch heute wie damals für die Großmedien kein Anlass für kritische Fragen, sondern nur zur Diffamierung der wenigen, die sie stellen – und die nach wie vor als üble “Verschwörungstheroetiker” gebrandmarkt werden. Allen voran die einstige Mitarbeiterin Charlie Kirks und Podcasterin Candace Owens, die quasi im Alleingang das tut, was die gesamte “PreSStitutes-Branche geflissentlich  unterlässt. Nicht aus der “New York Times” oder anderen “Qualitäts”-Organen, sondern aus ihrer millionenfach geklickten und gehörten Sendung erfährt das große Publikum,  was alles zum Himmel stinkt in  der Beweiskette und  den Ermittlungen des FBI. Etwa die bei der letzten Gerichtsanhörung am 17.April von der Verteidigung monierte Tatsache, das ihr auch nach acht Monaten die Untersuchungsdaten die forensischen Daten der offiziellen Schusswaffenuntersuchung noch nicht zugestellt wurden; ebenso wenig wie die digitalen Daten des angeblichen Geständnisses, das Tyler Robinson per Chat gegenüber seinem Mitbewohner abgegeben haben soll – es liegt nur als FBI-Protokoll ohne irgendwelche Zeitangaben, Serverdaten etc. vor.

Wäre Lee Harvey Oswald, der angebliche Alleintäter des JFK – Attentats, nicht getötet worden bevor ein ordentliches Gericht den Fall untersuchen konnte, hätte er – so habe ich in meinem Buch JFK-Staatsstreich in Amerika (2023)  geschrieben – mangels Beweisen den Gerichtssaal höchstwahrscheinlich als freier Mann verlassen. Dem angeblichen Todesschützen Tyler Robinson scheint  ein ähnliches Schicksal zu winken, wenn er bis zu einem Urteil überlebt. Vermutlich deshalb hat Erika Kirk – Gattin des Ermordeten und neue Chefin von Turning Point USA – beim Gericht einen Antrag auf ein “beschleunigtes Verfahren” gestellt. Ihr wie auch den anderen Verantwortlichen bei TPUSA geht es offenbar nicht um eine ordentliche Aufklärung des Attentats, sondern um einen schnellen Schauprozess. Bei der großen Trauerfeier-Show hatte die frömmelnde Erika  mit Fake-Augentropfen die weinende Witwe simuliert und dem verhafteten Tyler Robinson sein Schuld “vergeben”, bevor diese überhaupt festgestellt war.

Charlie Kirk, der im Sommer 2025 bei seinem “Freund” Donald Trump persönlich und lautstark nicht nur gegen den Irankrieg intervenierte und sich wegen der Bombardierung von Gaza auch von seinem bis dahin strammen Pro-Israel-Kurs verabschiedet und mit den evangelikal-zionistischen Groß-Sponsoren seiner Organisation überworfen hatte, war zu einem Risiko für die Außenpolitik Trumps und Netanjahus geworden. Auch mit millionschweren Angeboten des Letzteren lies er sich nicht zurück auf die “Parteilinie” locken und wurde deshalb, so sagte Candace Owens, “zum ersten Opfer des Irankriegs.” Das ist wahrscheinlich nicht übertrieben, denn mit seiner großen Anhängerschaft unter jungen Konservativen war er als höchst sympathischer, charismatischer Akteur auf dem besten Weg, bei den übernächsten Wahlen zum  kennedyartigen Jung-Präsidenten des Landes zu werden. Und erlebte sein vorgezogenes “Dallas” am 10.9.2025 in Utah…

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Papst, Merz, Trump und Todesstrafe

 

 

Die weltpolitische Wetterlage hat sich dem April angepasst. Unberechenbar und wechselhaft sind noch diplomatische Umschreibungen für das Gebaren Donald Trumps. Von einer verkokst anmutenden Hybris sind seine Amtshandlungen und Aussagen inzwischen geprägt. Und so bewegen sich die USA im Inneren wie im Äußeren mittlerweile jenseits jeder Vernunft. Da wird etwa dem Papst gedroht oder im Repräsentantenhaus über die Einführung einer Todesstrafe für Kinderschänder diskutiert — während die Epstein-Klasse juristisch unangetastet bleibt.

In der neuen Folge von „Manova Meinungen“ mit B-LASH kommentieren die Publizisten Mathias Bröckers und Björn Gschwendtner die sprunghafte US-Innen- und Außenpolitik und diskutieren, ob die multipolare Weltordnung am Ende doch unipolar ist.
Erschienen auf Odysee und  youtube

 

Habeo papam iterum!

Bei der Gebetsvigil

Als letztes Jahr gemeldet wurde, dass das größte europäische Chemiekonzern BASF 20.000 Arbeitsplätze nach China verlegen muss, weil eine effiziente Produktion in Deutschland mangels preisgünstiger Energie aus Russland unmöglich ist, hatte ich in einer unserer 3.JT-Sendungen gesagt, dass ich mir einen Kanzler wie Helmut Kohl zurückwünsche. Weil der niemals zugelassen hätte, das die industrielle Perle der Pfalz einfach niedergeht, weil die “amerikanischen Freunde” Nordstream in die Luft jagen. Da wäre der “schwarze Riese”, den wir als “Birne verspotteten, aufgestanden und hätte Rückgrat gezeigt. Für seine Heimatstadt  Ludwigshafen, für Deutschland und Europa. Ähnlich wie sein Vorgänger Helmut Schmidt, der gegen den Willen Washingtons das “Erdgasröhren-Geschäft” – die Lieferung von Thyssen-Pipelines an die Sowjetunion – durchgesetzt hatte. Weil er auch für Aufrüstung und “Pershing 2”-Raketen eintrat, titulierte ihn Wolfgang Neuss in seiner “taz”-Kolumne dann als Oberleutnant  “Schmidtler” und empfahl ihm, mehr mit seiner Pflanzen liebenden Frau Loki im Garten zu sitzen und mit den Blumen und Bäumen zu sprechen. Hat er wohl nicht gemacht und lieber auf der Terrasse eine geraucht. Aber keiner dieser beiden Helmuts hätte die Interessen und das Wohlergehen ihres Landes derart willig und gewissenlos einem untertänigen Vasallentum geopfert wie dann Merkel, Scholz und Merz..

Und wo wir jetzt schon einst verspottete Altkanzler dringend zurück wünschen und in höchsten Tönen loben, revidiere ich auch meine Ansicht gegenüber einer anderen Autoritätsperson, deren Dienste ich schon mit zwölf Jahren verweigerte, nachdem ich als Messdiener vom Offizier zum Fußvolk degradiert wurde. Der Grund war, dass ich als Thurifer statt das Weihrauchfaß im Gottesdienst dezent zu schwenken einige 360-Grad Loopings veranstaltet hatte, zur Freude meiner Mit-Ministranten und im Rücken des Pfarrers, dem der Vorfall aber von einem Messebesucher gemeldet wurde. Der wollte  mich daraufhin  wieder zurück zu den “Flambos”, den einfachen Kerzenträgern, versetzen, was ich verweigerte und den Dienst am Altar quittierte. Seitdem habe ich mit Päpsten und den liturgischen Regeln der Kirche nichts mehr am Hut, muss aber jetzt vor Papst Leo meine Schiebermütze ziehen – für seine Worte zum Krieg, die er gestern in einer Gebetsandacht geäußert hat. Schon zuvor hatte sich Leo sehr kritisch und deutlich gegen den Angriffskrieg auf den Iran ausgesprochen, worauf der Boss der Barbaren ihm seine Botschafter auf den Hals hetzte und den Mund verbieten wollte. Jetzt bin ich auf X ein  Follower von Leo XIV._:

“Das Gleichgewicht in der Menschheitsfamilie ist schwer erschüttert. Sogar der heilige Name Gottes, des Gottes des Lebens, wird für Todesreden herangezogen. So verschwindet eine Welt von Brüdern und Schwestern mit einem einzigen Vater im Himmel, und wie in einem nächtlichen Albtraum erscheinen allerorts Feinde. Überall sind Drohungen zu vernehmen, statt Aufrufe zum Zuhören und zur Begegnung. Brüder und Schwestern, wer betet, ist sich seiner Grenzen bewusst, er tötet nicht und droht nicht mit dem Tod. Dem Tod unterworfen ist hingegen, wer dem lebendigen Gott den Rücken gekehrt hat, um sich selbst und seine eigene Macht zum stummen, blinden und tauben Götzen zu machen (vgl. Ps 115,4-8), dem alle Werte geopfert werden und der verlangt, dass die ganze Welt vor ihm die Knie beugt.
Schluss mit der Selbstvergötterung und mit der Vergötzung des Geldes! Schluss mit der Zurschaustellung von Macht! Schluss mit dem Krieg! Wahre Stärke zeigt sich im Dienst am Leben. Johannes XXIII. schrieb in evangeliumsgemäßer Schlichtheit: »Der Friede [ist] von höchstem Wert für alle: für die einzelnen Menschen, für den häuslichen Herd, für die Völker und schließlich für die gesamte Menschheitsfamilie«. Und in Wiederholung der markanten Worte Pius XII. fügte er hinzu: »Nichts ist mit dem Frieden verloren. Aber alles kann mit dem Krieg verloren sein«.
Vereinen wir also die moralische und geistliche Kraft von Millionen, ja Milliarden von Männern und Frauen, von Alten und Jungen, die heute an den Frieden glauben, die sich heute für den Frieden entscheiden, die die Wunden heilen und die Schäden beheben, die der Wahnsinn des Krieges hinterlassen hat. Ich erhalte viele Briefe von Kindern aus Konfliktgebieten: Wenn man sie liest, erkennt man angesichts ihrer Unschuld das ganze Grauen und die Unmenschlichkeit von Taten, mit denen sich manche Erwachsene stolz brüsten. Hören wir auf die Stimme der Kinder!”

Das wird nach den am Wochenende absehbar gescheiterten Verhandlungen in Islamabad so bald nicht geschehen. Die kriegsgeile Koalition unter Netanjahu und Trump will weiter bomben und brüstet sich solz mit ihren großartigen “Erfolgen”. Jetzt  hat Trump angekündigt, er könne den gesamten Iran “an  einem Tag” vernichten und würde die die Blockade der Straße von Hormuz umgehend aufheben – mit einer Blockade durch die US-Navy. Da fragt sich dann doch, ob die rückgratlosen Inkompetenzlinge in Brüssel, Berlin, Paris und London eigentlich noch irgendeine eine rote Linie haben, von der an sie den mörderischen Barbaren der Epstein-Koalition die Gefolfschaft verweigern.

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Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall,  Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro