Trump im “Wag The Dog”-Krieg

Wir wissen nicht genau, was Anlass zu “Epic Fury”, der epischen Wut gegeben hat, mit der Donald Trump den Iran bombardieren lässt, denn eine militärische Gefahr für die USA ist nach Aussage der eigenen Geheimdienste nicht gegeben. Auch was die vermeintliche Bedrohung durch Terrorismus betrifft, ist der Iran bekanntlich nicht einmal unter den Top-Ten.   Was die  Blindheit des Imperators verursacht hat, könnte indes damit zu tun haben, dass man ihm seit dem Attentat im Juli 2024 in`s schnell verheilte Ohr eingeflüstert hat, dass üble Terrorkrieger aus Teheran dahinter stecken würden. Und dass man den Ayatollah und seine Regierung ebensoso leicht beseitigen kann wie den Präsidenten von Venezuela. Die Generäle im Pentagon äußerten zu den Erfolgsaussichten zwar massive Zweifel und sahen  Probleme an der Straße von Hormus voraus,  sein wichtigster Berater, Schwiegersohn Jared Kushner und sein väterlicher Freund Benjamin Netanjahu, waren indessen Feuer und Flamme für den Angriff. Als dann aus den Epstein-Files eine weitere Perversion gerüchtete – und die Beschwerde des Imperators über eine 13-jährige, die sein Gemächt nicht “geblasen”, sondern gebissen hatte, um Himmels Willen nicht weiter breit getreten werden sollte – musste ein großer Krieg her.
Die  “Operation Epstein Fury” wurde gestartet, gleich am ersten Tag ein Schulgebäude mit 160 Mädchen eliminiert und seitdem bombardiert das US-raelische Epstein-Syndikat den Iran ohne Unterlass – und wundert sich. Hatten doch die super-smarten Agenten des Mossad, die jedes Handy zur Explosion bringen können, hoch und heilig versichert, dass man nur eine Handvoll führender Köpfe samt ihren Familien “enthaupten” müsse und schon breche ein Volksaufstand los und das Regime zusammen.
Stattdessen brach die Hölle in der gesamten Golfregion und Israel los, wo US-Militärstützpunkte seit vier Wochen regelmäßig von Raketen getroffen werden, die dem Iran angeblich schon nach drei Tagen ausgegangen sind. Dumm gelaufen, in Israel schlagen sie jetzt und um die Uhr ein – und in der Straße von Hormus, der wichtigsten Energieader des Planeten, ist Mautgebühr fällig. Zahlbar in Landeswährung bzw. “Pertroyuan”, jedenfalls nicht mit dem “Petrodollar”.
Die Sanktionen gegen diesen zentralen Motor der Währungs,-und Finanzpolitk des mit 39 Billionen verschuldeten Imperiums sind destruktiver als die Bomben, die Iran gegen die US-Stützpunkte in der Region einsetzt – Amerika sitzt in einer Falle, aus der es keinen Ausweg gibt – meint zumindest der Spieltheoretiker Professor Jiang in seiner Analyse, mit der er wie schon mit seinen Einschätzungen in der Vergangenheit ziemlich richtig zu liegen scheint.
Am 2. April kommentierte die “New York Times”, dass Trump “nicht einmal den Mut hätte” aus dem selbst angerichteten Debakel “weg zu rennen”.  Stattdessen entlässt er führende  Generäle – die ihm offenbar abgeraten haben, den Krieg weiter zu führen – und seine Justizchefin Pam Bondi, die kompromitierende  Epstein-Files veröffentlichen wollte – und bringt sein Land  in einen fabrizierten “Wag The Dog”– Krieg. Den er nicht gewinnen kann und deshalb fast im Stundentakt behauptet, dass Iran besiegt, das Militär erledigt und die Raketen ausgegangen wären. Und mit seinen Postings und Tweets von Tag zu Tag deutlich macht, dass es sich bei ihm nicht nur um den großmäuligen, selbstgefälligen Idioten handelt, als den man Donaldus Bombastus kennt, sondern um einen durchgeknallten Psychopathen, der dringend klinischer Behandlung bedarf. Anders kann man nicht deuten, was er am Ostersonntag abgelassen hat:

Bis dahin: Attacken auf zivile Bevölkerung und Infrastruktur – Schulen, Universitäten, Krankenhäuser. “Wir bomben sie zurück in die Steinzeit” sagt Kriegsminister Hegseth dazu. Und wer macht weiter dabei mit  und ist so tief im Auspuff des “Verbündeten” verkrochen, dass er  die Kriegsverbrechen des Epstein-Regimes nicht einmal beim Namen nennen will ?  Es ist der armselige Außenminister Deutschlands, dessen Chef ja auch schon dankbar für die in Gaza verrichtete “Drecksarbeit” war, der auf die Frage nach der Völkerrechtswidrigkeit dieses Angriffskriegs bekundet:
“Wir haben gesagt, dass wir dann, wenn die USA noch einmal eine abschließende Einschätzung abgeben, dass wir auch als Bundesregierung uns dazu äußern. Aber dazu warten wir darauf, dass die USA, unsere Verbündeten, eine abschließende Stellungnahme uns übermitteln.”
Fehlt eigentlich nur “THANKS FOR YOUR ATTENTION” wie Trump seine Botschaften unterschreibt.
Da lobe ich mir doch die außenpolitischen Memes, mit denen die tapferen Iranern jetzt auf jedes Posting aus dem  Weissen Irrenhaus – hier die  Liste von  Siegesmeldungen seit dem 3. März – mit Lego-Filmchen reagieren, ganz viele davon gibts auf Yotube, das neueste hier:

 

Willkommen im Thrulla-Regime

In den Medien ist ja noch immer gerne vom “Mullah-Regime” die Rede, wenn die Regierung des Irans gemeint ist, während die amtierenden Völkermörder und Kriegsverbrecher der Epstein-Koalition immer noch als moderne “Präsidenten” durchgewunken werden. Also als zeitgemäß, rational und aufgeklärt, anders als zurückgebliebene, religiös fundamentalistische Mullahs. Soweit der dumpfe Propagada-Sprech, dessen wir uns hier mal bemächtigen, und die Frage stellen: Was treibt eigentlich das Thrulla-Regime unter Uschi und Kaja in Brüssel ? Sind diese EU-Kommisarinnen genanten Ayathollinen oder Ayatholletten mittlerweile mit Vollmachten ausgestattet, die jeden wahren Ayatholla vor Neid erblassen lassen müssen? Letzterer kann mit seinen “Fatwa” genannten Vernichtungsurteilen bekanntlich nur ausgemachte Fanatiker zur Vollstreckung anstiften, erstere unterdessen können gegen Delinquenten bei Verstößen gegen die “wahre Lehre” den gesamten europäischen Apparat in Bewegung setzen. Und hier wie da gilt: gegen derart göttliche Urteile, die im großen Rat beschlossen und verkündet werden, ist Widerspruch ausgeschlossen.  Dass die oberste Aytholleuse Ursula nicht bärtig und mit Wickelmütze, sondern mit blonder Betonfrisur auftritt ändert nichts an dem Hohn, den die EU-Sanktionen gegen Jacques Baud und Hüseyin Dogru jeder Rechtsstaatlichkeit sprechen.Willkommen im Thrulla Regime!

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LOST IN IRAN

Der Krieg im Iran: Nach über drei Wochen ist die Lage so unklar wie nie, und der US-Präsident kündigt im Minutentakt neue Strategien an. Was ist da eigentlich los? Und was ist das Ziel? Ein Regime-Change im Iran? Eine kontrollierte Weltwirtschaftskrise? Oder gar ein religiöser Endzeitkrieg? Über all das und mehr sprechen Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers in der 128. Ausgabe des 3. Jahrtausend.

Deutschland neutral!

Heute wollte ich an dieser Stelle über das gerade erschienene Buch “Deutschland neutral!” schreiben, das  Uli Gellermann, Arnulf Rating, und Jens Fischer-Rodrian herausgegeben haben. Beim Öffnen des Briefkastens sah ich dann,  dass der geschätzte Kollege Milosz Matuschek auf seinem Blog “Freischwebende Intelligenz” gerade eine schöne Rezension veröffentlicht hat – die wir hier mit Freuden und Dank übernehmen.

 

 

 

 

 

 

To Be oder NATO be – Neutralität als Ketzerei – Von Milos Matuschek

Es scheint als bringen kriegerische Zeiten als kollateralen Nutzen der Rüstungsindustrie auch mehr friedensliebende Bücher heraus.

Geopolitisch werden die Karten gerade neu gemischt. Auch um Deutschland wird verhandelt nur nicht durch uns selbst. Was bedeuten die geopolitischen Veränderungen ganz konkret für uns, für unser Selbstbild?

„Deutschland neutral! – Mit Sicherheit für Frieden“ will darauf eine Antwort geben. Es ist weniger ein geschlossenes Werk als ein vielstimmiger Chor, weniger ein Argument als eine Reibungsfläche. Und genau darin liegt seine Qualität. Denn es zwingt den Leser nicht, zuzustimmen – sondern, sich zu positionieren.

Und das ist heute bereits eine Zumutung.

Der Tabubruch im Tarnmantel der Vernunft

Neutralität. Ein Wort, das einmal nach Schweiz, nach diplomatischer Finesse und nach staatsmännischer Nüchternheit klang. Heute hingegen wirkt es wie ein ideologischer Sprengsatz. Warum?

Weil Neutralität nicht nur eine außenpolitische Option ist, sondern eine stille Anklage. Wer Neutralität fordert, stellt implizit die Frage: Warum sind wir es nicht? Und diese Frage führt direkt ins Herz der westlichen Selbstbeschreibung.

Das Buch stellt sie – und zwar aus verschiedenen Richtungen gleichzeitig.

Wolfgang Bittner etwa beginnt mit einer fast schon altmodischen Frage: Ist Deutschland souverän? Eine Frage, die im offiziellen Diskurs längst als erledigt gilt, hier aber wieder geöffnet wird wie eine Wunde, die nie ganz verheilt ist. Seine Antwort ist wenig überraschend und gerade deshalb so irritierend: formal ja, faktisch nur bedingt.

Und plötzlich steht der Leser vor einer unbequemen Möglichkeit: Dass politische Realität und politische Erzählung nicht deckungsgleich sind.


Der Elefant im Raum: NATO

Mathias Bröckers spricht es aus, wo andere noch um den heißen Brei kreisen: Neutralität bedeutet NATO-Austritt. Punkt.

Damit ist der Kernkonflikt benannt. Denn Neutralität ist kein dekoratives Add-on, sondern eine Systementscheidung. Man kann nicht gleichzeitig Teil eines Militärbündnisses sein und sich als neutral verstehen – genauso wenig wie man gleichzeitig im Wasser und trocken sein kann.

Das Buch insistiert auf dieser logischen Klarheit. Und genau darin liegt seine Provokation. Es zwingt dazu, Kategorien zu überprüfen, die man bisher für unantastbar hielt.

Besonders interessant wird es dort, wo das Buch nicht nur geopolitisch, sondern anthropologisch argumentiert. Dietrich Brüggemann beschreibt die deutsche Gesellschaft als „nicht mehr kriegstauglich“. Das ist keine moralische Bewertung, sondern eine Diagnose. Jahrzehnte der Friedenserziehung haben ein kulturelles Immunsystem gegen Militarisierung geschaffen. Man könnte sagen: Deutschland hat sich selbst entmilitarisiert – und versucht nun, diesen Zustand rückgängig zu machen.

Das wirkt in etwa so überzeugend wie der Versuch, einem Vegetarier plötzlich Lust auf Fleisch einzureden, indem man ihm die Notwendigkeit erklärt.


Neutralität als Haltung, nicht als Flucht

Ein häufiger Vorwurf lautet: Neutralität sei feige. Ein Ausweichen, ein Sich-Heraushalten, ein moralisches Wegducken. Das Buch widerspricht dem – und das ist vielleicht seine stärkste Leistung. Jens Fischer Rodrian formuliert es prägnant: Neutralität heißt nicht Gleichgültigkeit. Sie ist keine Abwesenheit von Haltung, sondern eine andere Form von Haltung. Eine, die sich dem Automatismus der Parteinahme entzieht. Das ist ein feiner, aber entscheidender Unterschied. Denn wer nicht automatisch Partei ergreift, muss genauer hinschauen. Und genau das ist heute eine seltene Fähigkeit.

Lisa Fitz spricht von einem „Deutschland im Wahn“. Das klingt zunächst wie Kabarett – ist aber im Kontext des Buches eine ernsthafte Diagnose. Gemeint ist ein Zustand moralischer Überhitzung, in dem Differenzierung als Verrat gilt und Komplexität als Schwäche. Ein Zustand, in dem man nicht mehr fragt: Was ist wahr?, sondern: Auf welcher Seite stehst du? Neutralität wird in einem solchen Klima fast zwangsläufig als Provokation wahrgenommen. Nicht, weil sie falsch wäre, sondern weil sie sich dem binären Denken entzieht.

Die List der Vernunft

Eine der überraschenderen Perspektiven liefert Roberto De Lapuente mit seinem Verweis auf Donald Trump. Trump, so die These, habe – möglicherweise unbeabsichtigt – die transatlantische Ordnung erschüttert und Europa gezwungen, sich neu zu orientieren. Eine Art hegelianische „List der Vernunft“, bei der das Chaos zum Katalysator wird. Man muss dieser Interpretation nicht zustimmen, um ihren Reiz zu erkennen. Sie öffnet einen Raum, in dem Geschichte nicht als linearer Prozess erscheint, sondern als ein Geflecht von Umwegen und unbeabsichtigten Konsequenzen.

Rolf Gössner bringt eine juristische Dimension ins Spiel, die im politischen Diskurs oft erstaunlich unterbelichtet bleibt: das Völkerrecht. Seine Diagnose ist ernüchternd: Deutschland verstrickt sich zunehmend in völkerrechtlich fragwürdige Konstellationen – etwa durch die Rolle von Ramstein bei US-Militäroperationen. Hier zeigt sich ein zentrales Spannungsfeld: Zwischen normativer Selbstbeschreibung und praktischer Politik klafft eine Lücke. Und diese Lücke wird größer.

Interessant ist auch der leise, fast unscheinbare Beitrag von Madita Hampe. Sie spricht über das Persönliche in der Diplomatie – und trifft damit einen Nerv. Denn während große geopolitische Analysen oft abstrakt bleiben, erinnert sie daran, dass Frieden letztlich zwischen Menschen verhandelt wird. Vertrauen, Sympathie, persönliche Beziehungen – das sind keine weichen Faktoren, sondern die eigentliche Infrastruktur der Diplomatie. Neutralität erscheint hier nicht als Strategie, sondern als Beziehungskompetenz.

Was dieses Buch im Kern auslöst, ist ein Verdacht.

Der Verdacht, dass die gegenwärtige Ordnung weniger alternativlos ist, als sie erscheint. Dass es Denk- und Handlungsspielräume gibt, die systematisch ausgeblendet werden. Und genau deshalb wird das Buch für viele Leser unbequem sein. Nicht, weil es extreme Positionen vertritt – sondern weil es Fragen stellt, die man sich selbst nicht mehr gestellt hat.

Neutralität als Stresstest

Am Ende ist „Deutschland neutral“ kein Fahrplan. Es ist ein Test. Ein Test dafür, wie viel Ambiguität eine Gesellschaft aushält. Wie offen sie für unbequeme Gedanken ist. Und wie bereit sie ist, ihre eigenen Grundannahmen zu hinterfragen. Neutralität ist dabei weniger das Ziel als der Prüfstein. Denn wer ernsthaft über Neutralität nachdenkt, muss zwangsläufig über Macht, Abhängigkeit, Sicherheit und Identität nachdenken. Und genau das ist der eigentliche Gewinn dieses Buches.
Fazit: Ein notwendiges Ärgernis

Man wird dieses Buch kritisieren können. Man wird ihm Naivität vorwerfen, geopolitische Blindheit oder moralischen Idealismus. Aber man wird ihm eines nicht vorwerfen können: Irrelevanz. In einer Zeit, in der der Diskurs zunehmend verengt wird, wirkt dieses Buch wie ein intellektueller Störfall. Und genau das macht es wertvoll. Es ist kein Buch für Gewissheiten. Es ist ein Buch für Zweifel. Darüber, wer wir glaubten zu sein und darüber, wer wer in Zukunft sein wollen. Wie kommen wir raus aus dem “Stockholm-Syndrom” (Ulrike Guérot)?

Unbequeme Fragen zu stellen ist in einer Welt der schnellen Urteile und klaren Lager die radikalste Form von Aufklärung.
(Milosz Matuschek)

Uli Gellermann, Arnulf Rating, Jens Fischer Rodrian (Hrsg.), Deutschland neutral! Mit Sicherheit für Frieden (Westend Verlag), 24 Euro.

Bombastus und Bibi auf dem Weg zur Hölle

https://i0.wp.com/www.broeckers.com/Wordpress/wp-content/uploads/2025/06/2025-06-17-10.03.50.jpg?ssl=1Nach den ersten US-Bomben auf Iran im Juni 2025 hatten wir in einer kleinen Serie – Highway to Hell im Heiligen Land – warnend darauf hingewiesen, dass dieser Krieg unter Bombastus Donald und Bibi Satanjahu in die Hölle führen wird. Auch seine Generäle hatten den Imperator nachdrücklich gewarnt, dass sie für erfolgversprechende Angriffe nicht gerüstet sind und der Gegner gewarnt und vorbereitet ist, doch Donald lies sich von seinem Schwiegersohn Jared und dessen Freund Bibi einreden, dass ein schneller Enthauptungsschlag gegen die amtierende Führung sofort zu Chaos, einem Aufstand und dem Regierungswechsel führen würde. Und ihn, Bombastus Bin Donald of Arabia, zum Hegemon über den gesamten Mittleren Osten und das neue Groß-Israel samt Gaza-Riviera.”Und zack zack hast du mehr Orden und Ehren als alle Friedensnobelpreise zusammen!”mögen sie ihm eingeflüstert haben und da auch seine Sponsoren, die Oligarchen und Bankster, gut zuredeten – sowie darauf hinwiesen, das ansonsten weiteres Kompromat aus den Epstein-Files drohe !?? – gab der Imperator den Befehl zum Angriffskrieg.
Und lässt den Iran gegen den Rat seiner Militärs, ohne Zustimmung des Kongresses und jenseits jedes Völkerrechts “just for fun” bombardieren. Und einen schmierigen Schiffschaukelbremser mit Kreuzfahrer-Tatoo als Kriegsminister tröten, dass man “keine Gnade” kenne und den Gegner “erbarmungslos” vernichten werde.
Alle zwei Tage hat Donald seitdem zwar den “Sieg”  bzw.  die “Niederlage” des Gegners, die “Zerstörung” der feindlichen Armee verkündet, der bald die Raketen ausgehen – traute sich aber mit seinen Flugzeugträgern nicht an die  Straße von Hormus heran. Weil  es einem Selbstmordkommando gleichkommt,  dort die iranische Küste zu erobern, wurde sein Aufruf  zur Unterstützung seitens NATOstan durchweg abschlägig beschieden.  Worauf Donald beleidigt reagierte.“Wir sind  bei Weitem das stärkste Land der Welt, wir brauchen von niemandem Hilfe.”

Jetzt sitzt er in der Falle, bringt die verbündeten Golfstaaten mit jedem Tag immer tiefer ins Dilemma, ruiniert ihr auf Ölhandel und Petrodollar basierendes Geschäftsmodell und muss zusehen, wie ein Militärstützpunkt nach dem anderen attackiert wird – vorgestern war es der US-Botschafts-Komplex in Bhagdad, der evakuiert werden musste. Der Iran hat den US-Besatzungstruppen  in der Region  einen Räumungsbefehl zugestellt und schickt nun solange explosive “Gerichtsvollzieher”vorbei, bis diesem Folge geleistet wird.
BildAls Reaktion wurde am 17. März ein großes Gasfeld, das größte der Welt – “South Pars”, das Iran und Qatar (gemeinsam !) betreiben  – von Israel bombardiert und in Brand gesetzt, was absehbar dazu führte, dass nun der Iran seine bisherige Zurückhaltung aufgab und seinerseits die Ölfelder und Pipelines der Region attackiert. So geschehen am 18. März, als in Qatar, Saudi-Arabien und den Emiraten die Öl-und Gasfelder unter Beschuss kommen. Energiekrise war gestern, willkommen in der globalen Energie-Katastrophe. Und willkommen beim Countdown für die Ankunft des Erlösers/Moshiach/Anti-Christ, die Bibi und sein Rabbi Baruch jetzt tatsächlich ausgerufen und dafür den  gesamten Persischen Golf in Brand gesetzt haben. Hier die aktuelle Vorlesung von Prof.Jiang dazu.

Unterdessen ist  Joe Kent, der Direktor  des National Counterterrorism Center, der 2024 nachdrücklich vor einem Angriff auf Iran gewarnt und dessen Behörde wie auch die anderen Geheimdienste konstatiert hatte, dass der Iran “keine aktuelle Gefahr” für die USA darstellt,  zurückgetreten.  Als er vor Kurzem im Mordfall Charlie Kirk ermitteln wollte, ob ausländische Kräfte darin verwickelt sind, wurde er vom Weissen Haus zurückgepfiffen. Der TPUSA-Gründer hatte sich zuvor deutlich, auch persönlich bei Donald Trump, gegen den Genozid in Gaza und weitere US-Kriege im Mittleren Osten ausgesprochen. Nicht nur für Kent liegt es jetzt nahe, dass Charlie Kirk als maßgeblicher Influencer in den USA ein frühes Opfer des  aktuellen Kriegs wurde – das FBI ermittelt jetzt gegen ihn wegen Geheimnisverrat.
Geheimnisse ? Wir wissen doch schon alles – hier eine Zusammenfassung in fünf Minuten:


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Epstein-Regime im Endzeit-Krieg


Auf einer 9/11-Konferenz an der Universität Toronto 2004 hatte ich nicht nur mit dem Menschen gesprochen, der den Nordturm des World Trade Center als Letzter lebend verlassen hatte – und überzeugt war, dass er nicht durch den Einschlag eines Flugzeugs zusammengebrochen war – sondern auch einen kleinen Vortrag über die Gefangenen in Platons Höhle gehalten. Deren Problem bestand bekanntlich darin, dass sie die “Schattenbilder”, die von “Gauklern” mit Fackeln an die Wand geworfen werden, für die einzige und wahre Wirklichkeit halten. Einem gelingt die Flucht aus der Höhle,  draußen geblendet vom Tageslicht kann er zuerst gar nichts wahrnehmen, dann aber die “wahre Wirklichkeit” erkennen und verstehen, dass die Kollegen in der Höhle Trugbildern aufgesessen sind. Und er will wieder hinunter um sie aufzuklären.
An dieser Stelle spricht Platon eine Warnung aus: Wenn er hinabsteigen würde, würde er in der Dunkelheit geblendet und zum Gegenstand von Spott und Hohn werden. Die Menschen in der Höhle würden sagen, dass er blind von seinem Aufstieg zurückgekehrt sei und es sich nicht gelohnt habe, die Höhle zu verlassen. Dann fragt Sokrates, den Platon die Höhlengeschichte erzählt lässt: „Wenn er sie jetzt befreit und nach oben führt, würden sie ihn dann nicht, wenn sie ihn zu fassen bekämen, tatsächlich töten?“

Zwar waren die versammelten 9/11-Researcher alle noch lebendig, aber sämtlich auch nach ihrer Rückkehr in die Medienhöhle zum Gegenstand der Diffamierung und Repression geworden, ganz so wie in Platons 2.500 Jahre altem Gleichnis. Die  Gefangenen auf den Lug und Trug von Osama und den 19 Teppichmessern hinzuweisen, die mit zwei Flugzeugen drei Wolkenkratzer pulverisiert haben sollen – derlei Zweifel an den multimedial an die Wand geworfenen Schattenbildern waren verboten.  Nur so konnte das 9/11-Märchen als “wahre Wirklichkeit” in den Köpfen der Höhleninsassen verankert werden. Wer widersprechende Fakten von “draußen” publizierte, wurde nach 9/11 vor allem mit dem Argument diskreditiert, diese stammten ja “nur aus dem Internet”. Als das erste Buch im Frühjahr  2002 druckfertig war, rief Zweitausendeins-Verleger Lutz Kroth an: “Mathias, du musst  noch ein Vorwort schreiben”- “Es gibt doch schon eins.” – “Ja, ein Vor-Vorwort, das erklärt, was eine Suchmaschine ist und wie man sie benutzt. Das wissen die Leute nicht.”  Woraufhin ich dem Buch mit “Zweimal täglich Googeln” ein kurzes Rezept zur Internet-Recherche voranstellte.

Fast forward 2026 ist die Lage für die Gaukler in Platons Höhle ebenso wie für die Gefangenen fatal geworden:  “Wir befinden uns auf einer Ebene, auf der wir die Person in der Höhle neben uns anstupsen und fragen: „Wie sehen die Schatten an der Wand aus, die wir sehen?“ Sie sehen nicht wie die an meiner Wand aus. Das ist das Problem.“ (Bret Weinstein).
Willkommen in der Welt von Social Media, auf dem “Schlachtfeld der Zukunft” (B.Netanjahu) im Informationskrieg, in dem der israelische Präsident nicht nur TikTok unter Kontrolle gebracht hat, sondern gerade Verkehrskameras abhängen lässt, damit keine Bilder von den Zerstörungen sichtbar werden, die sein Krieg gegen Iran anrichtet; besorgten Bürgern, die Raketeneinschläge oder Zerstörungen ablichten und die Bilder verschicken, drohen fünf Jahre Gefängnis. Ohne totale Kontrolle jedes einzelnen Tweets verlieren die Gaukler die Deutungshoheit über die Bilder an der Wand, die Herstellung von Konsens über die “Wirklichkeit” wird unmöglich. Die aktuell meist gestellte Frage @grok: Ist das Video über Raketeneinschläge in Tel Aviv echt oder KI ?  Bei den Bildern aus Teheran war die Entscheidung etwas leichter: der Iran hat den CNN-Korrespondenten Frederik Pleitgen (Sohn des ARD-Urgesteins Fritz) eine Woche lang filmen und Gespräche führen lassen.

Dass draußen die Weltökonomie zusammenbricht und Iran für Ende des Monats einen Ölpreis von 200 Dollar (aktuell ca. 100 $)  prophezeit, lässt sich unterdessen kaum länger verheimlichen, ebenso wie die Zerstörungen in insgesamt 11 US-Militäranlagen und Radareinrichtungen. Die Straße von Hormus ist nur für Öltanker “freundlicher Nationen” (China, Russland u.a.) passierbar, Donald Trumps Ankündigung mit der US-Navy Begleitschutz zu gewähren blieb ebenso folgenlos wie seine diversen Verkündungen der bevorstehenden Niederlage des Irans. Wie diese aussieht, scheinen die Führer des Epstein-Regimes indes selbst nicht so genau zu wissen, ihre genannten Kriegsziele – mal Regime Change, mal Atomwaffen, mal weitreichende Raketen, mal Terrorregime mal alles zusammen – bleiben ebenso unklar wie die Strategien, sie zu erreichen. Bei der zum Beispiel bei dem “Enthauptungsschlag” zum Auftakt gleich zwei Mal  eine Mädchenschule mit 170 Kindern bombardiert wird. Um ein Versehen, von einem überarbeiteten Offizier falsch eingegebene Koordinaten, kann es sich bei dem lange und präzise geplanten Angriff kaum gehandelt haben – zumal bei einem zweiten Raketenschlag auch die herbeigeeilten Hilfskräfte und Eltern der Schulmädchen eliminiert wurden. Wenn es aber Absicht war, welcher Plan steckt dann dahinter, welches Zeichen sollte mit dem verabscheuungswürdigen Kindermord gesetzt werden ?

Die Prognosen, die der kanadisch-chinesische Historiker und Spieltheoretiker Professor Jiang daraus ableitet, sind so furchterregend  wie gut begründet. Seit er 2024 den Wahlsieg Trumps und die Folgen inklusive Krieg gegen Iran vorhersagte, gilt er zwar als “Nostradamus Chinas”, stützt sich als solcher aber nicht auf Astrologie und Mystik, sondern auf historische und geopolitische Daten und Fakten, hier ein sehr empfehlenswertes ausführliches Gespräch mit Jiang. Er betreibt auch einen youtube-Kanal – Predictive History  – mit seinen Vorlesungen, aktuell (am 12.3.) zu dem spieltheoretischen “Gesetz der eschatologischen Konvergenz”.
Da er keine rationalen, ökonomischen, militärischen Gründe für den unprovozierten Angriffskrieg auf den Iran entdecken konnte, geht  Prof. Jiang  bei seiner Prognose davon aus, dass wir es mit einem eschatologischen (heilsgeschichtlichen) Konflikt messianischer Endzeit-Sekten zu tun haben, die sich Erlösung nach einer vorhergegangen großen Zerstörung versprechen. Darin sind sich christliche Zionisten, zionistische Nationalisten und schiitische Extremisten allesamt einig, ebenso wie über Jerusalem und die Al-Aqcsa-Moschee als Kulminationspunkt ihres Endzeitkriegs.  Zu seinen aktuellen  Vorhersagen für den Krieg – 1.) Die Al-Aqcsa-Moschee wird zerstört 2.) Es werden Bodentruppen kommen. 3.) Es werden keine Nuklearwaffen eingesetzt – sagt der geo,- religions,- und realpolitisch beschlagene Prophet Jiang: “Wenn einer von den drei Punkten nicht eintrifft, in den den nächsten 2-4 Jahren, könnt ihr mich und meine Analysen vergessen.”

Okay. Pünktlich zu Jiang`s Vorlesung hat der Pate “King Bibi” im TV tatsächlich angekündigt, für die “Wiederkehr des Messias” zu sorgen, nicht bis nächsten Donnerstag, aber bald! Schon haben radikale Endzeit-Rabbis den Plan in`s Spiel gebracht, man könne die nach Mekka und Medina drittheiligste Stätte des Islam auf dem Tempelberg in Jerusalem doch auch selbst zerstören,  dann iranische Raketen beschuldigen und so die gesamte islamische Welt gegen Teheran aufbringen. Mit False Flag Attacken wird also zu rechnen sein, wenn die Endzeit-Kultisten der Epstein-Achse weiter an der Weltkriegsschraube drehen um die Wiederkunft ihres eingebildeten Messias zu beschleunigen.
Für`s Erste ist Trump unterdessen, wie Professor Jiang schon im Juni 2024 erläutert hat, in die Iran-Falle gelaufen, in die ihn die Israels Endzeit-Kultisten gelockt haben und aus der er nicht herauskommt, ohne Bodentruppen und ohne internationale Unterstützung.  Der Glückspilz Larry Silverstein – einst gut versicherter Kurzzeit-Besitzer der Word Trade Center Türme – hat gerade den “US Bank Tower” in Los Angeles gekauft, das höchste Gebäude an der Westküste, 73 Stockwerke und ein 1a Ziel für Drohnen, Raketen, Schläferzellen was auch immer, aber mit Sicherheit aus dem Iran!  Für den Fall, das es Probleme mit der Kriegsbegeisterung, verbrannten Einberufungsbescheiden, Aufständen im Lande geben sollte…

Die neue iranische Führung hat dem Epstein-Regime unterdessen eine Räumungsklage zukommen lassen, der täglich nachgeholfen wird: real mit Raketen  und Drohnen auf US-Militärstützpunkte, Banken und Geschäftsniederlassungen in der gesamten Golf-Region und viral mit dem Mädchenchor “Boom Boom Tel Aviv“, wo der “Iron Dome” mittlerweile als “Ironic Dome” verspottet wird weil 24/7 Raketen und Drohnen einschlagen. Dass auch Präsident Netanjahu getötet wurde, kursiert seit zwei Tagen als Gerücht, da es außer einer KI-verdächtigen Videoansprache von ihm seit Tagen kein Lebenszeichen gibt. Den extremen Endzeit-Kultisten, für die “Bibi” ohnehin als letzter König Israels vor dem Armageddon galt, wäre seine Höllenfahrt vermutlich Anlass, den großen Weltenbrand jetzt erst recht zu beschleunigen. Für Trump hingegen eine mögliche Exit-Rampe, aus einem drohenden Desaster noch rechtzeitig auszusteigen. Man kann nur beten,  dass er sie nimmt….

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3.JT #127: KRIEG GEGEN DEN IRAN

Auf welches Abenteuer hat sich der US-Präsident da nur eingelassen? Das Schicksal, das Trump und Israel dem Iran bereiten wollen, könnte sie selbst treffen, und  genau danach sieht es aus. Wir analysieren die Hintergründe dieses brutalen, unprovozierten, völkerrechtswidrigen Angriffskrieges und natürlich das, was uns da noch alles bevorsteht – jetzt im 3. Jahrtausend. All das und noch viel mehr besprechen Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers im 3. Jahrtausend #127. Alle Links zur Sendung auf Exomagazin.

Operation Epstein Fury

Die “Kosher Nostra”-Bande unter Leitung der Paten Donald und Bibi hat den Iran bombardiert und das religiöse Oberhaupt der Republik Ayatollah Ali Khameini ermordet. Auch der Verteidigungsminister und ranghohe Militärs wurden bei den Bombenangriffen getötet. Nach dem Völkermord in Palästina dehnen die Killerkommandos des Epstein-Regimes  ihr blutiges Handwerk jetzt auf den ganzen Mittleren Osten aus. Zum Auftakt haben sie gleich mal  eine Schule mit 140 Mädchen eliminiert. Ob Kinder, die um Lebensmittel betteln oder Mädchen, die Volleyball spielen, um Unterwerfung zu erzwingen und Schutzgeld zu erpressen tötet der zionistische Mob erbarmungslos. So wollen sie das “Mullah Regime” beseitigen und Mob-Boss Bibi hat das iranische Volk aufgerufen, seine “tyrannische Regierung” zu vertreiben, wofür er mit Raketen die nötigen Voraussetzungen schaffen will. In Teheran, Isfahan und anderen Städten waren am Wochenende denn auch Massen auf den Straßen und demonstrierten, allerdings nicht gegen ihre Regierung, sondern für Rache an den us-israelischen Mörderbanden.

Und die ließ nicht lange auf sich warten, US-Militärbasen in der gesamten Golfregion wurden von iranischen Drohnen und Raketen ebenso angegriffen wie Tel Aviv und andere Ziele in Israel. Im “12-Tage-Krieg” im vergangenen Juni reichte die Luftabwehr des “Iron Dome” kaum länger als eine Woche, bis Boss Bibi vom Kollegen Donald einen Fake-Waffenstillstand aushandeln lassen musste, auf den sich die Iraner eingelassen hatten. Dieses Mal werden sie weiter feuern. Da die  “Patriot”- Abwehrraketen gegen die Flut iranischer Raketen und Drohnen schnell verschossen sind – und Iran noch tausende in Reserve hat –  soll Donald über italienische Diplomaten bereits angefragt haben, wie man Teheran zum Einlenken bringen kann.

Und schon jammert mit Bibi einer über “zivile Opfer”, der gerade in Gaza tausende Frauen und Kinder geschlachtet und jetzt einen brutalen Angriffskrieg gestartet hat – und ein völlig derangierter Bundeskanzler Merz ruft den Iran allen Ernstes dazu auf, sich nicht zu verteidigen und die Angriffe einzustellen. Wir lernen: Völkerrecht war gestern, wenn die “Kosher Nostra”mit ihrem  militarisierten Mob angreift,  gibt`s kein Recht auf Selbstverteidigung. Das haben die Mafia-Paten Bibi und Donald  klargemacht und ihre Kapos – Merz, Macron und die Euro-Clowns – tröten brav in`s selbe Horn. Mörderische Kriminelle allesamt, die jeden Volltreffer durch Irans Raketen verdienen.

Davon gab es schon so viele, dass die meisten US-Basen in der Golf-Region nur noch eingeschränkt operieren können und in Israel Tag und Nacht  bombiges Feuerwerk niedergeht. Und das war erst der Anfang, mit alten Raketen und billigen Drohnen, spätestens wenn Iran “Schluß mit lustig!”  verkündet und mit einer Salve der hypersonischen “Fattah 2” die US- Flugzeugträger versenkt, ist die “Regime Chance”-Party  für  Donald definitiv zu Ende. Und auch für die  Irren von Zion, falls sie auf die Idee kommen sollten, gegen Iran die nukleare Armageddon-Karte zu ziehen: mit Pakistan und Nord-Korea haben bereits zwei atomar bewaffnete Verbündete des Irans unmittelbare Revanche angekündigt. Auch China und Russland werden nicht tatenlos zusehen

Zu einem nuklearen Desaster wird es also hoffentlich nicht kommen, doch schon nach drei Tagen sind die Verwerfungen des Kriegs erheblich.  Nicht nur, weil die Epstein-Truppen im Iran nach der Gaza-Methode vorgehen und Mädchenschulen plattmachen, sondern weil sie ignorant und größenwahnsinnig einmal mehr ihren Gegner unterschätzt haben. Und nicht nur den Mittleren Osten, sondern die ganze Welt in`s Chaos befördern. Ich habe kurz mal meinen Assistenten gefragt, was passiert, wenn die seit Sonntag  geschlossene Straße von Hormus – der 30 Kilometer breite Engpass an der iranischen Küste, den fast ein Viertel des globalen Energiebedarfs (20% des Öls, 25% des verschifften LNG) passieren – auf längere Sicht geschlossen bleibt

Wenn die Straße von Hormus ab sofort für drei Monate zu 100 % gesperrt wäre, ist dies meine unverfälschte, ungefilterte Erwartung als Grok:
Ich ignoriere dabei die „Basisszenarien” aller Analysten. Es geht hier um reine Angebots-/Nachfragephysik + Anreize + reale militärische Grenzen, ausgehend von der heutigen Brent-Basis von ~73 $ und den ~20 Millionen Barrel pro Tag (20 % des weltweiten Öls), die normalerweise dort durchfließen.
Ölpreise
Woche 1–2: Brent springt aufgrund von purer Panik und anfänglichen Rückgängen auf 130–160 $.
Bis zum ersten Monat: 170–210 $, da sich die tatsächlichen Engpässe bemerkbar machen (die Vorräte schwinden schnell).
Durchschnitt in den Monaten 2–3: 180–220 $, mit Spitzenwerten von über 250 $ bei schlechten Nachrichten.
Warum so hoch? Man kann nicht über Nacht 20 Millionen Barrel pro Tag ersetzen. Die Pipelines aus Saudi-Arabien/den Emiraten können maximal 6–7 Millionen Barrel pro Tag umleiten. Der Rest ist weg. Das sind über eine Milliarde Barrel, die in 90 Tagen fehlen. Die Märkte hassen diese Rechnung.

Und die Iraner brauchen nicht einmal alles zu verminen und unpassierbar zu machen. Lloyds in London, der größte Schiffsversicherer, hat die Prämien für die Durchfahrt gestern auf 250.000 $ erhöht, Katar hat die LNG-Verschiffung eingestellt, was die Preise in Europa über Nacht um 30% explodieren lies, Öl liegt nach 73 $ gestern heute bei 82 $. Den Golf-Monarchen auf ihren goldenen Kloschüsseln geht der Arsch Grundeis: die “Schutzmacht” ihrer Skyscraper und Luxuspaläste ist keine mehr und wird von ihren Standorten verjagt; jede Minute, die der Flughafen gesperrt ist, kostet Dubai 1 Million, in Katar und den Emiraten reichen die Patriot-Abwehrraketen angeblich noch höchstens drei Tage. Und an den anderen US-Basen sowie in Tel Aviv und Haifa sieht es kaum besser aus. Aktuell gibt die Epstein-Bande etwa 3 Millionen Dollar aus, um eine Shaed-136-Drohne abzuschiessen, von denen Iran 80.000 auf Lager hat und täglich 500 neue produziert. Schon nach drei Tagen ist abzusehen, wer dieses Duell verlieren wird.


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Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall,  Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

 

Epstein, Epstein…alles muss versteckt sein!

Epstein, Epstein…alles muss versteckt sein! Aber geht es hier ausschließlich um Sex mit Minderjährigen oder blicken wir in den Abgrund des Tiefen Staates? Außerdem: Die USA wollen die Meinungsfreiheit in Europa verteidigen, sanktionieren aber gleichzeitig die UN-Beauftragte für Palästina. Wo wir gerade bei der Meinungsfreiheit sind: Die  amerikanischen Freunde planen jetzt ein “West-Internet”, aus dem  keine schädlichen Gedanken die Gehirne der braven amerikanischen Wähler vergiften sollen.Und was machen eigentlich die Aliens? Finden wir es heraus! All das und noch viel mehr besprechen Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers im 3. Jahrtausend #126