Eier lecken!

Wenn der Imperator von Barbaria den Vasallenführer in Germany öffentlich “Eier lecken” lässt, erreicht die politische Seifenoper einmal mehr einen komödiantischen Höhepunkt. Zuletzt hatte sich der in seiner Heimat  auch  “F*tzenfritz” genannte ehemalige Blackrock-Manager in einem “Spiegel”-Interview gerade bitter beklagt, dass “noch kein Kanzler vor mir so etwas ertragen musste” – was die “Titanic” sowie den Abgeordneten Altmaier umgehend zum Widerspruch gereizt hatte.

Und jetzt das – ein Tiefschlag mitten ins Gemächt, nicht von irgendwem, sondern vom Boss der Bosse aller Blackrocker, Abzocker und Barbaren persönlich.  Hat der ARME FRIEDRICH so etwas verdient ? Unterstützt er nicht nach Kräften die “Drecksarbeit” für die Errichtung einer imperialen Riviera in Gaza?  Pulvert er mit Parteikollegin von der Leyen nicht weiter EU-Milliarden in den verlorenen Ukraine-Krieg und die gierigen Nasen des Kokskönigs Zelensky und seines korrupten Regimes? Häuft er nicht “Sondervermögern” (aka Schulden) noch und nöcher an, um weiter gegen Russland zu kämpfen ? Kauft er nicht überteuertes Fracking-Gas aus USA, statt über “Nordstream 1” billige Energie von den Russen? Lässt er nicht sehenden Auges zu, wie seine einst stolze  “Industrienation” vom Imperium abgewürgt und ausgequetscht wird wie eine Bananen-Kolonie? 
Das alles tut er und muss doch Hohn und Spott ob seiner Amtswaltung  und vulgäre Tiefschläge mitten in die Eier ertragen. Heldenhaft. Auch was den “größten Verbrecher” und seinen Vor-Vor-Vor…Vorgänger im Kanzleramt betrifft, muss sich der Arme Fritz eigentlich nicht nachsagen lassen, ein “schlechter Führer” zu sein, hat doch sein Minister Pistolius gerade den Plan verkündet, spätestens “bis 1939” (zum 100-jährigen!) wieder “angriffsbereit” zu sein, mit der größten Armee Europas. Das ist weder Satire noch Humor, sie meinen es ernst! Und haben dem Comedian-In-Chief und Epstein-Kumpel keinen gemeinen Witz entgegen zu setzen, geschweige denn die Eier in der Hose, cool mit gestrecktem Mittelfinger zu kontern. Und nicht nur ein paar tausend, sondern sämtlichen Truppen des Imperiums ein freundliches Ultimatum für den Abzug zu setzen – und im Gegenzug in Rammstein den DJT-Friedens- und Vergnügungs-Park zu eröffnen, den “größten Europas”, versteht sich. So könnte man dem Imperator den Heimgang seiner nutzlosen und überflüssigen Truppe sofort schmackhaft machen – übergroßes Donald-Denkmal zum Eier lecken inklusive. Schade, dass keines der jämmerlichen Weicheier in Berlin dieser Sache auch nur im Entferntesten “attention” schenkt…
(Achtung: Das lustige Trump-Posting oben – so stellt sich gerade heraus – ist ein Fake.)

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Der Fall Charlie Kirk – Lee Harvey Oswald revisited

 

Nach dem Attentat auf den konservativen Gründer von “Turning Point USA”  Charlie Kirk im vergangenen September waren mir bei der Mustererkennung schnell  die Parallelen zum Mord an John F. Kennedy aufgefallen (11.9.: JFK, MLK, RFK, CK – Wird der Fall Charlie Kirk unter “Aktenzeichen K” der ungeklärten politischen Morde der USA landen ? ; 21.9.: Charlie Kirk und die Magic Bullet 2.0  8.10: MAGA vs. MIGA). Vieles deutete darauf hin, dass es sich  bei dem verhafteten und angeblich geständigen “Einzeltäter” Tyler Robinson nicht um den Todesschützen, sondern um einen in Szene gesetzten Sündenbock handelte, wie einst Lee Harvey Oswald. Denn einmal mehr war eine “magische Kugel” als tödliches Geschoss im Spiel,  mit der Oswald laut FBI nicht nur JFK getötet, sondern dem vor ihm im Auto sitzenden Gouverneur auch noch fünf schwere Verletzungen beigebracht haben sollte.

Bei der  Ermordung von Charlie Kirk zeigte sich die “Magie” von ihrer umgekehrten Seite: ein üblicherweise zur Großwildjagd verwendetes Kaliber (30/06), von dem Charlie Kirk am Hals getroffen worden sein soll,  hinterließ keinerlei Austrittswunde. Die vier Polizisten der Dallas Police, die nach den Schüssen auf JFK ein Gewehr im 6. Stock des Schulbuchlagers (wo Oswald arbeitete)  sicherstellen, identifizieren dieses als Mauser. Erst zwei Tage später verwandelt sich das deutsche Präzisionsgewehr in den billigen italienischen Schießprügel “Mannlicher-Carcano” (den der heimtückische Präsidentenmörder wohl per Versand bestellt hatte, um eine Elefantenspur zu hinterlassen).

Die Polizisten der Utah-Police, die kurz nach der Tat das Waldstück hinter dem Universitätsgebäude, von dessen Dach Tyler Robinson gefeuert haben soll, mit Sprengstoff-Suchhunden  durchsuchten, fanden nichts; erst als das FBI viele Stunden später auftauchte, wurde das “Mauser”-Gewehr entdeckt, welches Tyler Robinson von einem Großvater geschenkt bekommen hatte. Klar: so wie sich die ahnungslose Polizei in Dallas/Texas mit Schusswaffen nicht auskennt und falsch identifiziert, können die olfaktorisch behinderten Suchhunde in Utah eben auch kein frisch abgefeuertes Gewehr entdecken – da braucht`s einfach die Feds, die super smarten Detektive der Bundespolizei, um  etwas zu “finden”. Und damals wie heute Pseudo-Journalisten, die keine weiteren Fragen stellen oder gar investigativ tätig werden und stattdessen das offizielle Narrativ in die  Medien posaunen – als Flachpfeife sogar noch 50 Jahre danach.

Wie bei der öffentlichen Hinrichtung John.F. Kennedys ist auch bei der von Charlie Kirk die “magic bullet” keineswegs der einzige höchst zweifelhafte Beleg in der Legende vom “verwirrten Einzeltäters”, doch heute wie damals für die Großmedien kein Anlass für kritische Fragen, sondern nur zur Diffamierung der wenigen, die sie stellen – und die nach wie vor als üble “Verschwörungstheroetiker” gebrandmarkt werden. Allen voran die einstige Mitarbeiterin Charlie Kirks und Podcasterin Candace Owens, die quasi im Alleingang das tut, was die gesamte “PreSStitutes-Branche geflissentlich  unterlässt. Nicht aus der “New York Times” oder anderen “Qualitäts”-Organen, sondern aus ihrer millionenfach geklickten und gehörten Sendung erfährt das große Publikum,  was alles zum Himmel stinkt in  der Beweiskette und  den Ermittlungen des FBI. Etwa die bei der letzten Gerichtsanhörung am 17.April von der Verteidigung monierte Tatsache, das ihr auch nach acht Monaten die Untersuchungsdaten die forensischen Daten der offiziellen Schusswaffenuntersuchung noch nicht zugestellt wurden; ebenso wenig wie die digitalen Daten des angeblichen Geständnisses, das Tyler Robinson per Chat gegenüber seinem Mitbewohner abgegeben haben soll – es liegt nur als FBI-Protokoll ohne irgendwelche Zeitangaben, Serverdaten etc. vor.

Wäre Lee Harvey Oswald, der angebliche Alleintäter des JFK – Attentats, nicht getötet worden bevor ein ordentliches Gericht den Fall untersuchen konnte, hätte er – so habe ich in meinem Buch JFK-Staatsstreich in Amerika (2023)  geschrieben – mangels Beweisen den Gerichtssaal höchstwahrscheinlich als freier Mann verlassen. Dem angeblichen Todesschützen Tyler Robinson scheint  ein ähnliches Schicksal zu winken, wenn er bis zu einem Urteil überlebt. Vermutlich deshalb hat Erika Kirk – Gattin des Ermordeten und neue Chefin von Turning Point USA – beim Gericht einen Antrag auf ein “beschleunigtes Verfahren” gestellt. Ihr wie auch den anderen Verantwortlichen bei TPUSA geht es offenbar nicht um eine ordentliche Aufklärung des Attentats, sondern um einen schnellen Schauprozess. Bei der großen Trauerfeier-Show hatte die frömmelnde Erika  mit Fake-Augentropfen die weinende Witwe simuliert und dem verhafteten Tyler Robinson sein Schuld “vergeben”, bevor diese überhaupt festgestellt war.

Charlie Kirk, der im Sommer 2025 bei seinem “Freund” Donald Trump persönlich und lautstark nicht nur gegen den Irankrieg intervenierte und sich wegen der Bombardierung von Gaza auch von seinem bis dahin strammen Pro-Israel-Kurs verabschiedet und mit den evangelikal-zionistischen Groß-Sponsoren seiner Organisation überworfen hatte, war zu einem Risiko für die Außenpolitik Trumps und Netanjahus geworden. Auch mit millionschweren Angeboten des Letzteren lies er sich nicht zurück auf die “Parteilinie” locken und wurde deshalb, so sagte Candace Owens, “zum ersten Opfer des Irankriegs.” Das ist wahrscheinlich nicht übertrieben, denn mit seiner großen Anhängerschaft unter jungen Konservativen war er als höchst sympathischer, charismatischer Akteur auf dem besten Weg, bei den übernächsten Wahlen zum  kennedyartigen Jung-Präsidenten des Landes zu werden. Und erlebte sein vorgezogenes “Dallas” am 10.9.2025 in Utah…

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Papst, Merz, Trump und Todesstrafe

 

 

Die weltpolitische Wetterlage hat sich dem April angepasst. Unberechenbar und wechselhaft sind noch diplomatische Umschreibungen für das Gebaren Donald Trumps. Von einer verkokst anmutenden Hybris sind seine Amtshandlungen und Aussagen inzwischen geprägt. Und so bewegen sich die USA im Inneren wie im Äußeren mittlerweile jenseits jeder Vernunft. Da wird etwa dem Papst gedroht oder im Repräsentantenhaus über die Einführung einer Todesstrafe für Kinderschänder diskutiert — während die Epstein-Klasse juristisch unangetastet bleibt.

In der neuen Folge von „Manova Meinungen“ mit B-LASH kommentieren die Publizisten Mathias Bröckers und Björn Gschwendtner die sprunghafte US-Innen- und Außenpolitik und diskutieren, ob die multipolare Weltordnung am Ende doch unipolar ist.
Erschienen auf Odysee und  youtube

 

Habeo papam iterum!

Bei der Gebetsvigil

Als letztes Jahr gemeldet wurde, dass das größte europäische Chemiekonzern BASF 20.000 Arbeitsplätze nach China verlegen muss, weil eine effiziente Produktion in Deutschland mangels preisgünstiger Energie aus Russland unmöglich ist, hatte ich in einer unserer 3.JT-Sendungen gesagt, dass ich mir einen Kanzler wie Helmut Kohl zurückwünsche. Weil der niemals zugelassen hätte, das die industrielle Perle der Pfalz einfach niedergeht, weil die “amerikanischen Freunde” Nordstream in die Luft jagen. Da wäre der “schwarze Riese”, den wir als “Birne verspotteten, aufgestanden und hätte Rückgrat gezeigt. Für seine Heimatstadt  Ludwigshafen, für Deutschland und Europa. Ähnlich wie sein Vorgänger Helmut Schmidt, der gegen den Willen Washingtons das “Erdgasröhren-Geschäft” – die Lieferung von Thyssen-Pipelines an die Sowjetunion – durchgesetzt hatte. Weil er auch für Aufrüstung und “Pershing 2”-Raketen eintrat, titulierte ihn Wolfgang Neuss in seiner “taz”-Kolumne dann als Oberleutnant  “Schmidtler” und empfahl ihm, mehr mit seiner Pflanzen liebenden Frau Loki im Garten zu sitzen und mit den Blumen und Bäumen zu sprechen. Hat er wohl nicht gemacht und lieber auf der Terrasse eine geraucht. Aber keiner dieser beiden Helmuts hätte die Interessen und das Wohlergehen ihres Landes derart willig und gewissenlos einem untertänigen Vasallentum geopfert wie dann Merkel, Scholz und Merz..

Und wo wir jetzt schon einst verspottete Altkanzler dringend zurück wünschen und in höchsten Tönen loben, revidiere ich auch meine Ansicht gegenüber einer anderen Autoritätsperson, deren Dienste ich schon mit zwölf Jahren verweigerte, nachdem ich als Messdiener vom Offizier zum Fußvolk degradiert wurde. Der Grund war, dass ich als Thurifer statt das Weihrauchfaß im Gottesdienst dezent zu schwenken einige 360-Grad Loopings veranstaltet hatte, zur Freude meiner Mit-Ministranten und im Rücken des Pfarrers, dem der Vorfall aber von einem Messebesucher gemeldet wurde. Der wollte  mich daraufhin  wieder zurück zu den “Flambos”, den einfachen Kerzenträgern, versetzen, was ich verweigerte und den Dienst am Altar quittierte. Seitdem habe ich mit Päpsten und den liturgischen Regeln der Kirche nichts mehr am Hut, muss aber jetzt vor Papst Leo meine Schiebermütze ziehen – für seine Worte zum Krieg, die er gestern in einer Gebetsandacht geäußert hat. Schon zuvor hatte sich Leo sehr kritisch und deutlich gegen den Angriffskrieg auf den Iran ausgesprochen, worauf der Boss der Barbaren ihm seine Botschafter auf den Hals hetzte und den Mund verbieten wollte. Jetzt bin ich auf X ein  Follower von Leo XIV._:

“Das Gleichgewicht in der Menschheitsfamilie ist schwer erschüttert. Sogar der heilige Name Gottes, des Gottes des Lebens, wird für Todesreden herangezogen. So verschwindet eine Welt von Brüdern und Schwestern mit einem einzigen Vater im Himmel, und wie in einem nächtlichen Albtraum erscheinen allerorts Feinde. Überall sind Drohungen zu vernehmen, statt Aufrufe zum Zuhören und zur Begegnung. Brüder und Schwestern, wer betet, ist sich seiner Grenzen bewusst, er tötet nicht und droht nicht mit dem Tod. Dem Tod unterworfen ist hingegen, wer dem lebendigen Gott den Rücken gekehrt hat, um sich selbst und seine eigene Macht zum stummen, blinden und tauben Götzen zu machen (vgl. Ps 115,4-8), dem alle Werte geopfert werden und der verlangt, dass die ganze Welt vor ihm die Knie beugt.
Schluss mit der Selbstvergötterung und mit der Vergötzung des Geldes! Schluss mit der Zurschaustellung von Macht! Schluss mit dem Krieg! Wahre Stärke zeigt sich im Dienst am Leben. Johannes XXIII. schrieb in evangeliumsgemäßer Schlichtheit: »Der Friede [ist] von höchstem Wert für alle: für die einzelnen Menschen, für den häuslichen Herd, für die Völker und schließlich für die gesamte Menschheitsfamilie«. Und in Wiederholung der markanten Worte Pius XII. fügte er hinzu: »Nichts ist mit dem Frieden verloren. Aber alles kann mit dem Krieg verloren sein«.
Vereinen wir also die moralische und geistliche Kraft von Millionen, ja Milliarden von Männern und Frauen, von Alten und Jungen, die heute an den Frieden glauben, die sich heute für den Frieden entscheiden, die die Wunden heilen und die Schäden beheben, die der Wahnsinn des Krieges hinterlassen hat. Ich erhalte viele Briefe von Kindern aus Konfliktgebieten: Wenn man sie liest, erkennt man angesichts ihrer Unschuld das ganze Grauen und die Unmenschlichkeit von Taten, mit denen sich manche Erwachsene stolz brüsten. Hören wir auf die Stimme der Kinder!”

Das wird nach den am Wochenende absehbar gescheiterten Verhandlungen in Islamabad so bald nicht geschehen. Die kriegsgeile Koalition unter Netanjahu und Trump will weiter bomben und brüstet sich solz mit ihren großartigen “Erfolgen”. Jetzt  hat Trump angekündigt, er könne den gesamten Iran “an  einem Tag” vernichten und würde die die Blockade der Straße von Hormuz umgehend aufheben – mit einer Blockade durch die US-Navy. Da fragt sich dann doch, ob die rückgratlosen Inkompetenzlinge in Brüssel, Berlin, Paris und London eigentlich noch irgendeine eine rote Linie haben, von der an sie den mörderischen Barbaren der Epstein-Koalition die Gefolfschaft verweigern.

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Trump im “Wag The Dog”-Krieg

Wir wissen nicht genau, was Anlass zu “Epic Fury”, der epischen Wut gegeben hat, mit der Donald Trump den Iran bombardieren lässt, denn eine militärische Gefahr für die USA ist nach Aussage der eigenen Geheimdienste nicht gegeben. Auch was die vermeintliche Bedrohung durch Terrorismus betrifft, ist der Iran bekanntlich nicht einmal unter den Top-Ten.   Was die  Blindheit des Imperators verursacht hat, könnte indes damit zu tun haben, dass man ihm seit dem Attentat im Juli 2024 in`s schnell verheilte Ohr eingeflüstert hat, dass üble Terrorkrieger aus Teheran dahinter stecken würden. Und dass man den Ayatollah und seine Regierung ebensoso leicht beseitigen kann wie den Präsidenten von Venezuela. Die Generäle im Pentagon äußerten zu den Erfolgsaussichten zwar massive Zweifel und sahen  Probleme an der Straße von Hormus voraus,  sein wichtigster Berater, Schwiegersohn Jared Kushner und sein väterlicher Freund Benjamin Netanjahu, waren indessen Feuer und Flamme für den Angriff. Als dann aus den Epstein-Files eine weitere Perversion gerüchtete – und die Beschwerde des Imperators über eine 13-jährige, die sein Gemächt nicht “geblasen”, sondern gebissen hatte, um Himmels Willen nicht weiter breit getreten werden sollte – musste ein großer Krieg her.
Die  “Operation Epstein Fury” wurde gestartet, gleich am ersten Tag ein Schulgebäude mit 160 Mädchen eliminiert und seitdem bombardiert das US-raelische Epstein-Syndikat den Iran ohne Unterlass – und wundert sich. Hatten doch die super-smarten Agenten des Mossad, die jedes Handy zur Explosion bringen können, hoch und heilig versichert, dass man nur eine Handvoll führender Köpfe samt ihren Familien “enthaupten” müsse und schon breche ein Volksaufstand los und das Regime zusammen.
Stattdessen brach die Hölle in der gesamten Golfregion und Israel los, wo US-Militärstützpunkte seit vier Wochen regelmäßig von Raketen getroffen werden, die dem Iran angeblich schon nach drei Tagen ausgegangen sind. Dumm gelaufen, in Israel schlagen sie jetzt und um die Uhr ein – und in der Straße von Hormus, der wichtigsten Energieader des Planeten, ist Mautgebühr fällig. Zahlbar in Landeswährung bzw. “Pertroyuan”, jedenfalls nicht mit dem “Petrodollar”.
Die Sanktionen gegen diesen zentralen Motor der Währungs,-und Finanzpolitk des mit 39 Billionen verschuldeten Imperiums sind destruktiver als die Bomben, die Iran gegen die US-Stützpunkte in der Region einsetzt – Amerika sitzt in einer Falle, aus der es keinen Ausweg gibt – meint zumindest der Spieltheoretiker Professor Jiang in seiner Analyse, mit der er wie schon mit seinen Einschätzungen in der Vergangenheit ziemlich richtig zu liegen scheint.
Am 2. April kommentierte die “New York Times”, dass Trump “nicht einmal den Mut hätte” aus dem selbst angerichteten Debakel “weg zu rennen”.  Stattdessen entlässt er führende  Generäle – die ihm offenbar abgeraten haben, den Krieg weiter zu führen – und seine Justizchefin Pam Bondi, die kompromitierende  Epstein-Files veröffentlichen wollte – und bringt sein Land  in einen fabrizierten “Wag The Dog”– Krieg. Den er nicht gewinnen kann und deshalb fast im Stundentakt behauptet, dass Iran besiegt, das Militär erledigt und die Raketen ausgegangen wären. Und mit seinen Postings und Tweets von Tag zu Tag deutlich macht, dass es sich bei ihm nicht nur um den großmäuligen, selbstgefälligen Idioten handelt, als den man Donaldus Bombastus kennt, sondern um einen durchgeknallten Psychopathen, der dringend klinischer Behandlung bedarf. Anders kann man nicht deuten, was er am Ostersonntag abgelassen hat:

Bis dahin: Attacken auf zivile Bevölkerung und Infrastruktur – Schulen, Universitäten, Krankenhäuser. “Wir bomben sie zurück in die Steinzeit” sagt Kriegsminister Hegseth dazu. Und wer macht weiter dabei mit  und ist so tief im Auspuff des “Verbündeten” verkrochen, dass er  die Kriegsverbrechen des Epstein-Regimes nicht einmal beim Namen nennen will ?  Es ist der armselige Außenminister Deutschlands, dessen Chef ja auch schon dankbar für die in Gaza verrichtete “Drecksarbeit” war, der auf die Frage nach der Völkerrechtswidrigkeit dieses Angriffskriegs bekundet:
“Wir haben gesagt, dass wir dann, wenn die USA noch einmal eine abschließende Einschätzung abgeben, dass wir auch als Bundesregierung uns dazu äußern. Aber dazu warten wir darauf, dass die USA, unsere Verbündeten, eine abschließende Stellungnahme uns übermitteln.”
Fehlt eigentlich nur “THANKS FOR YOUR ATTENTION” wie Trump seine Botschaften unterschreibt.
Da lobe ich mir doch die außenpolitischen Memes, mit denen die tapferen Iranern jetzt auf jedes Posting aus dem  Weissen Irrenhaus – hier die  Liste von  Siegesmeldungen seit dem 3. März – mit Lego-Filmchen reagieren, ganz viele davon gibts auf Yotube, das neueste hier:

 

https://twitter.com/i/status/2041093567368859780

Willkommen im Thrulla-Regime

In den Medien ist ja noch immer gerne vom “Mullah-Regime” die Rede, wenn die Regierung des Irans gemeint ist, während die amtierenden Völkermörder und Kriegsverbrecher der Epstein-Koalition immer noch als moderne “Präsidenten” durchgewunken werden. Also als zeitgemäß, rational und aufgeklärt, anders als zurückgebliebene, religiös fundamentalistische Mullahs. Soweit der dumpfe Propagada-Sprech, dessen wir uns hier mal bemächtigen, und die Frage stellen: Was treibt eigentlich das Thrulla-Regime unter Uschi und Kaja in Brüssel ? Sind diese EU-Kommisarinnen genanten Ayathollinen oder Ayatholletten mittlerweile mit Vollmachten ausgestattet, die jeden wahren Ayatholla vor Neid erblassen lassen müssen? Letzterer kann mit seinen “Fatwa” genannten Vernichtungsurteilen bekanntlich nur ausgemachte Fanatiker zur Vollstreckung anstiften, erstere unterdessen können gegen Delinquenten bei Verstößen gegen die “wahre Lehre” den gesamten europäischen Apparat in Bewegung setzen. Und hier wie da gilt: gegen derart göttliche Urteile, die im großen Rat beschlossen und verkündet werden, ist Widerspruch ausgeschlossen.  Dass die oberste Aytholleuse Ursula nicht bärtig und mit Wickelmütze, sondern mit blonder Betonfrisur auftritt ändert nichts an dem Hohn, den die EU-Sanktionen gegen Jacques Baud und Hüseyin Dogru jeder Rechtsstaatlichkeit sprechen.Willkommen im Thrulla Regime!

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LOST IN IRAN

Der Krieg im Iran: Nach über drei Wochen ist die Lage so unklar wie nie, und der US-Präsident kündigt im Minutentakt neue Strategien an. Was ist da eigentlich los? Und was ist das Ziel? Ein Regime-Change im Iran? Eine kontrollierte Weltwirtschaftskrise? Oder gar ein religiöser Endzeitkrieg? Über all das und mehr sprechen Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers in der 128. Ausgabe des 3. Jahrtausend.

Deutschland neutral!

Heute wollte ich an dieser Stelle über das gerade erschienene Buch “Deutschland neutral!” schreiben, das  Uli Gellermann, Arnulf Rating, und Jens Fischer-Rodrian herausgegeben haben. Beim Öffnen des Briefkastens sah ich dann,  dass der geschätzte Kollege Milosz Matuschek auf seinem Blog “Freischwebende Intelligenz” gerade eine schöne Rezension veröffentlicht hat – die wir hier mit Freuden und Dank übernehmen.

 

 

 

 

 

 

To Be oder NATO be – Neutralität als Ketzerei – Von Milos Matuschek

Es scheint als bringen kriegerische Zeiten als kollateralen Nutzen der Rüstungsindustrie auch mehr friedensliebende Bücher heraus.

Geopolitisch werden die Karten gerade neu gemischt. Auch um Deutschland wird verhandelt nur nicht durch uns selbst. Was bedeuten die geopolitischen Veränderungen ganz konkret für uns, für unser Selbstbild?

„Deutschland neutral! – Mit Sicherheit für Frieden“ will darauf eine Antwort geben. Es ist weniger ein geschlossenes Werk als ein vielstimmiger Chor, weniger ein Argument als eine Reibungsfläche. Und genau darin liegt seine Qualität. Denn es zwingt den Leser nicht, zuzustimmen – sondern, sich zu positionieren.

Und das ist heute bereits eine Zumutung.

Der Tabubruch im Tarnmantel der Vernunft

Neutralität. Ein Wort, das einmal nach Schweiz, nach diplomatischer Finesse und nach staatsmännischer Nüchternheit klang. Heute hingegen wirkt es wie ein ideologischer Sprengsatz. Warum?

Weil Neutralität nicht nur eine außenpolitische Option ist, sondern eine stille Anklage. Wer Neutralität fordert, stellt implizit die Frage: Warum sind wir es nicht? Und diese Frage führt direkt ins Herz der westlichen Selbstbeschreibung.

Das Buch stellt sie – und zwar aus verschiedenen Richtungen gleichzeitig.

Wolfgang Bittner etwa beginnt mit einer fast schon altmodischen Frage: Ist Deutschland souverän? Eine Frage, die im offiziellen Diskurs längst als erledigt gilt, hier aber wieder geöffnet wird wie eine Wunde, die nie ganz verheilt ist. Seine Antwort ist wenig überraschend und gerade deshalb so irritierend: formal ja, faktisch nur bedingt.

Und plötzlich steht der Leser vor einer unbequemen Möglichkeit: Dass politische Realität und politische Erzählung nicht deckungsgleich sind.


Der Elefant im Raum: NATO

Mathias Bröckers spricht es aus, wo andere noch um den heißen Brei kreisen: Neutralität bedeutet NATO-Austritt. Punkt.

Damit ist der Kernkonflikt benannt. Denn Neutralität ist kein dekoratives Add-on, sondern eine Systementscheidung. Man kann nicht gleichzeitig Teil eines Militärbündnisses sein und sich als neutral verstehen – genauso wenig wie man gleichzeitig im Wasser und trocken sein kann.

Das Buch insistiert auf dieser logischen Klarheit. Und genau darin liegt seine Provokation. Es zwingt dazu, Kategorien zu überprüfen, die man bisher für unantastbar hielt.

Besonders interessant wird es dort, wo das Buch nicht nur geopolitisch, sondern anthropologisch argumentiert. Dietrich Brüggemann beschreibt die deutsche Gesellschaft als „nicht mehr kriegstauglich“. Das ist keine moralische Bewertung, sondern eine Diagnose. Jahrzehnte der Friedenserziehung haben ein kulturelles Immunsystem gegen Militarisierung geschaffen. Man könnte sagen: Deutschland hat sich selbst entmilitarisiert – und versucht nun, diesen Zustand rückgängig zu machen.

Das wirkt in etwa so überzeugend wie der Versuch, einem Vegetarier plötzlich Lust auf Fleisch einzureden, indem man ihm die Notwendigkeit erklärt.


Neutralität als Haltung, nicht als Flucht

Ein häufiger Vorwurf lautet: Neutralität sei feige. Ein Ausweichen, ein Sich-Heraushalten, ein moralisches Wegducken. Das Buch widerspricht dem – und das ist vielleicht seine stärkste Leistung. Jens Fischer Rodrian formuliert es prägnant: Neutralität heißt nicht Gleichgültigkeit. Sie ist keine Abwesenheit von Haltung, sondern eine andere Form von Haltung. Eine, die sich dem Automatismus der Parteinahme entzieht. Das ist ein feiner, aber entscheidender Unterschied. Denn wer nicht automatisch Partei ergreift, muss genauer hinschauen. Und genau das ist heute eine seltene Fähigkeit.

Lisa Fitz spricht von einem „Deutschland im Wahn“. Das klingt zunächst wie Kabarett – ist aber im Kontext des Buches eine ernsthafte Diagnose. Gemeint ist ein Zustand moralischer Überhitzung, in dem Differenzierung als Verrat gilt und Komplexität als Schwäche. Ein Zustand, in dem man nicht mehr fragt: Was ist wahr?, sondern: Auf welcher Seite stehst du? Neutralität wird in einem solchen Klima fast zwangsläufig als Provokation wahrgenommen. Nicht, weil sie falsch wäre, sondern weil sie sich dem binären Denken entzieht.

Die List der Vernunft

Eine der überraschenderen Perspektiven liefert Roberto De Lapuente mit seinem Verweis auf Donald Trump. Trump, so die These, habe – möglicherweise unbeabsichtigt – die transatlantische Ordnung erschüttert und Europa gezwungen, sich neu zu orientieren. Eine Art hegelianische „List der Vernunft“, bei der das Chaos zum Katalysator wird. Man muss dieser Interpretation nicht zustimmen, um ihren Reiz zu erkennen. Sie öffnet einen Raum, in dem Geschichte nicht als linearer Prozess erscheint, sondern als ein Geflecht von Umwegen und unbeabsichtigten Konsequenzen.

Rolf Gössner bringt eine juristische Dimension ins Spiel, die im politischen Diskurs oft erstaunlich unterbelichtet bleibt: das Völkerrecht. Seine Diagnose ist ernüchternd: Deutschland verstrickt sich zunehmend in völkerrechtlich fragwürdige Konstellationen – etwa durch die Rolle von Ramstein bei US-Militäroperationen. Hier zeigt sich ein zentrales Spannungsfeld: Zwischen normativer Selbstbeschreibung und praktischer Politik klafft eine Lücke. Und diese Lücke wird größer.

Interessant ist auch der leise, fast unscheinbare Beitrag von Madita Hampe. Sie spricht über das Persönliche in der Diplomatie – und trifft damit einen Nerv. Denn während große geopolitische Analysen oft abstrakt bleiben, erinnert sie daran, dass Frieden letztlich zwischen Menschen verhandelt wird. Vertrauen, Sympathie, persönliche Beziehungen – das sind keine weichen Faktoren, sondern die eigentliche Infrastruktur der Diplomatie. Neutralität erscheint hier nicht als Strategie, sondern als Beziehungskompetenz.

Was dieses Buch im Kern auslöst, ist ein Verdacht.

Der Verdacht, dass die gegenwärtige Ordnung weniger alternativlos ist, als sie erscheint. Dass es Denk- und Handlungsspielräume gibt, die systematisch ausgeblendet werden. Und genau deshalb wird das Buch für viele Leser unbequem sein. Nicht, weil es extreme Positionen vertritt – sondern weil es Fragen stellt, die man sich selbst nicht mehr gestellt hat.

Neutralität als Stresstest

Am Ende ist „Deutschland neutral“ kein Fahrplan. Es ist ein Test. Ein Test dafür, wie viel Ambiguität eine Gesellschaft aushält. Wie offen sie für unbequeme Gedanken ist. Und wie bereit sie ist, ihre eigenen Grundannahmen zu hinterfragen. Neutralität ist dabei weniger das Ziel als der Prüfstein. Denn wer ernsthaft über Neutralität nachdenkt, muss zwangsläufig über Macht, Abhängigkeit, Sicherheit und Identität nachdenken. Und genau das ist der eigentliche Gewinn dieses Buches.
Fazit: Ein notwendiges Ärgernis

Man wird dieses Buch kritisieren können. Man wird ihm Naivität vorwerfen, geopolitische Blindheit oder moralischen Idealismus. Aber man wird ihm eines nicht vorwerfen können: Irrelevanz. In einer Zeit, in der der Diskurs zunehmend verengt wird, wirkt dieses Buch wie ein intellektueller Störfall. Und genau das macht es wertvoll. Es ist kein Buch für Gewissheiten. Es ist ein Buch für Zweifel. Darüber, wer wir glaubten zu sein und darüber, wer wer in Zukunft sein wollen. Wie kommen wir raus aus dem “Stockholm-Syndrom” (Ulrike Guérot)?

Unbequeme Fragen zu stellen ist in einer Welt der schnellen Urteile und klaren Lager die radikalste Form von Aufklärung.
(Milosz Matuschek)

Uli Gellermann, Arnulf Rating, Jens Fischer Rodrian (Hrsg.), Deutschland neutral! Mit Sicherheit für Frieden (Westend Verlag), 24 Euro.

Bombastus und Bibi auf dem Weg zur Hölle

https://i0.wp.com/www.broeckers.com/Wordpress/wp-content/uploads/2025/06/2025-06-17-10.03.50.jpg?ssl=1Nach den ersten US-Bomben auf Iran im Juni 2025 hatten wir in einer kleinen Serie – Highway to Hell im Heiligen Land – warnend darauf hingewiesen, dass dieser Krieg unter Bombastus Donald und Bibi Satanjahu in die Hölle führen wird. Auch seine Generäle hatten den Imperator nachdrücklich gewarnt, dass sie für erfolgversprechende Angriffe nicht gerüstet sind und der Gegner gewarnt und vorbereitet ist, doch Donald lies sich von seinem Schwiegersohn Jared und dessen Freund Bibi einreden, dass ein schneller Enthauptungsschlag gegen die amtierende Führung sofort zu Chaos, einem Aufstand und dem Regierungswechsel führen würde. Und ihn, Bombastus Bin Donald of Arabia, zum Hegemon über den gesamten Mittleren Osten und das neue Groß-Israel samt Gaza-Riviera.”Und zack zack hast du mehr Orden und Ehren als alle Friedensnobelpreise zusammen!”mögen sie ihm eingeflüstert haben und da auch seine Sponsoren, die Oligarchen und Bankster, gut zuredeten – sowie darauf hinwiesen, das ansonsten weiteres Kompromat aus den Epstein-Files drohe !?? – gab der Imperator den Befehl zum Angriffskrieg.
Und lässt den Iran gegen den Rat seiner Militärs, ohne Zustimmung des Kongresses und jenseits jedes Völkerrechts “just for fun” bombardieren. Und einen schmierigen Schiffschaukelbremser mit Kreuzfahrer-Tatoo als Kriegsminister tröten, dass man “keine Gnade” kenne und den Gegner “erbarmungslos” vernichten werde.
Alle zwei Tage hat Donald seitdem zwar den “Sieg”  bzw.  die “Niederlage” des Gegners, die “Zerstörung” der feindlichen Armee verkündet, der bald die Raketen ausgehen – traute sich aber mit seinen Flugzeugträgern nicht an die  Straße von Hormus heran. Weil  es einem Selbstmordkommando gleichkommt,  dort die iranische Küste zu erobern, wurde sein Aufruf  zur Unterstützung seitens NATOstan durchweg abschlägig beschieden.  Worauf Donald beleidigt reagierte.“Wir sind  bei Weitem das stärkste Land der Welt, wir brauchen von niemandem Hilfe.”

Jetzt sitzt er in der Falle, bringt die verbündeten Golfstaaten mit jedem Tag immer tiefer ins Dilemma, ruiniert ihr auf Ölhandel und Petrodollar basierendes Geschäftsmodell und muss zusehen, wie ein Militärstützpunkt nach dem anderen attackiert wird – vorgestern war es der US-Botschafts-Komplex in Bhagdad, der evakuiert werden musste. Der Iran hat den US-Besatzungstruppen  in der Region  einen Räumungsbefehl zugestellt und schickt nun solange explosive “Gerichtsvollzieher”vorbei, bis diesem Folge geleistet wird.
BildAls Reaktion wurde am 17. März ein großes Gasfeld, das größte der Welt – “South Pars”, das Iran und Qatar (gemeinsam !) betreiben  – von Israel bombardiert und in Brand gesetzt, was absehbar dazu führte, dass nun der Iran seine bisherige Zurückhaltung aufgab und seinerseits die Ölfelder und Pipelines der Region attackiert. So geschehen am 18. März, als in Qatar, Saudi-Arabien und den Emiraten die Öl-und Gasfelder unter Beschuss kommen. Energiekrise war gestern, willkommen in der globalen Energie-Katastrophe. Und willkommen beim Countdown für die Ankunft des Erlösers/Moshiach/Anti-Christ, die Bibi und sein Rabbi Baruch jetzt tatsächlich ausgerufen und dafür den  gesamten Persischen Golf in Brand gesetzt haben. Hier die aktuelle Vorlesung von Prof.Jiang dazu.

Unterdessen ist  Joe Kent, der Direktor  des National Counterterrorism Center, der 2024 nachdrücklich vor einem Angriff auf Iran gewarnt und dessen Behörde wie auch die anderen Geheimdienste konstatiert hatte, dass der Iran “keine aktuelle Gefahr” für die USA darstellt,  zurückgetreten.  Als er vor Kurzem im Mordfall Charlie Kirk ermitteln wollte, ob ausländische Kräfte darin verwickelt sind, wurde er vom Weissen Haus zurückgepfiffen. Der TPUSA-Gründer hatte sich zuvor deutlich, auch persönlich bei Donald Trump, gegen den Genozid in Gaza und weitere US-Kriege im Mittleren Osten ausgesprochen. Nicht nur für Kent liegt es jetzt nahe, dass Charlie Kirk als maßgeblicher Influencer in den USA ein frühes Opfer des  aktuellen Kriegs wurde – das FBI ermittelt jetzt gegen ihn wegen Geheimnisverrat.
Geheimnisse ? Wir wissen doch schon alles – hier eine Zusammenfassung in fünf Minuten:


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Zuletzt erschienen:

Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall,  Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro