Epstein-Regime im Endzeit-Krieg


Auf einer 9/11-Konferenz an der Universität Toronto 2004 hatte ich nicht nur mit dem Menschen gesprochen, der den Nordturm des World Trade Center als Letzter lebend verlassen hatte – und überzeugt war, dass er nicht durch den Einschlag eines Flugzeugs zusammengebrochen war – sondern auch einen kleinen Vortrag über die Gefangenen in Platons Höhle gehalten. Deren Problem bestand bekanntlich darin, dass sie die “Schattenbilder”, die von “Gauklern” mit Fackeln an die Wand geworfen werden, für die einzige und wahre Wirklichkeit halten. Einem gelingt die Flucht aus der Höhle,  draußen geblendet vom Tageslicht kann er zuerst gar nichts wahrnehmen, dann aber die “wahre Wirklichkeit” erkennen und verstehen, dass die Kollegen in der Höhle Trugbildern aufgesessen sind. Und er will wieder hinunter um sie aufzuklären.
An dieser Stelle spricht Platon eine Warnung aus: Wenn er hinabsteigen würde, würde er in der Dunkelheit geblendet und zum Gegenstand von Spott und Hohn werden. Die Menschen in der Höhle würden sagen, dass er blind von seinem Aufstieg zurückgekehrt sei und es sich nicht gelohnt habe, die Höhle zu verlassen. Dann fragt Sokrates, den Platon die Höhlengeschichte erzählt lässt: „Wenn er sie jetzt befreit und nach oben führt, würden sie ihn dann nicht, wenn sie ihn zu fassen bekämen, tatsächlich töten?“

Zwar waren die versammelten 9/11-Researcher alle noch lebendig, aber sämtlich auch nach ihrer Rückkehr in die Medienhöhle zum Gegenstand der Diffamierung und Repression geworden, ganz so wie in Platons 2.500 Jahre altem Gleichnis. Die  Gefangenen auf den Lug und Trug von Osama und den 19 Teppichmessern hinzuweisen, die mit zwei Flugzeugen drei Wolkenkratzer pulverisiert haben sollen – derlei Zweifel an den multimedial an die Wand geworfenen Schattenbildern waren verboten.  Nur so konnte das 9/11-Märchen als “wahre Wirklichkeit” in den Köpfen der Höhleninsassen verankert werden. Wer widersprechende Fakten von “draußen” publizierte, wurde nach 9/11 vor allem mit dem Argument diskreditiert, diese stammten ja “nur aus dem Internet”. Als das erste Buch im Frühjahr  2002 druckfertig war, rief Zweitausendeins-Verleger Lutz Kroth an: “Mathias, du musst  noch ein Vorwort schreiben”- “Es gibt doch schon eins.” – “Ja, ein Vor-Vorwort, das erklärt, was eine Suchmaschine ist und wie man sie benutzt. Das wissen die Leute nicht.”  Woraufhin ich dem Buch mit “Zweimal täglich Googeln” ein kurzes Rezept zur Internet-Recherche voranstellte.

Fast forward 2026 ist die Lage für die Gaukler in Platons Höhle ebenso wie für die Gefangenen fatal geworden:  “Wir befinden uns auf einer Ebene, auf der wir die Person in der Höhle neben uns anstupsen und fragen: „Wie sehen die Schatten an der Wand aus, die wir sehen?“ Sie sehen nicht wie die an meiner Wand aus. Das ist das Problem.“ (Bret Weinstein).
Willkommen in der Welt von Social Media, auf dem “Schlachtfeld der Zukunft” (B.Netanjahu) im Informationskrieg, in dem der israelische Präsident nicht nur TikTok unter Kontrolle gebracht hat, sondern gerade Verkehrskameras abhängen lässt, damit keine Bilder von den Zerstörungen sichtbar werden, die sein Krieg gegen Iran anrichtet; besorgten Bürgern, die Raketeneinschläge oder Zerstörungen ablichten und die Bilder verschicken, drohen fünf Jahre Gefängnis. Ohne totale Kontrolle jedes einzelnen Tweets verlieren die Gaukler die Deutungshoheit über die Bilder an der Wand, die Herstellung von Konsens über die “Wirklichkeit” wird unmöglich. Die aktuell meist gestellte Frage @grok: Ist das Video über Raketeneinschläge in Tel Aviv echt oder KI ?  Bei den Bildern aus Teheran war die Entscheidung etwas leichter: der Iran hat den CNN-Korrespondenten Frederik Pleitgen (Sohn des ARD-Urgesteins Fritz) eine Woche lang filmen und Gespräche führen lassen.

Dass draußen die Weltökonomie zusammenbricht und Iran für Ende des Monats einen Ölpreis von 200 Dollar (aktuell ca. 100 $)  prophezeit, lässt sich unterdessen kaum länger verheimlichen, ebenso wie die Zerstörungen in insgesamt 11 US-Militäranlagen und Radareinrichtungen. Die Straße von Hormus ist nur für Öltanker “freundlicher Nationen” (China, Russland u.a.) passierbar, Donald Trumps Ankündigung mit der US-Navy Begleitschutz zu gewähren blieb ebenso folgenlos wie seine diversen Verkündungen der bevorstehenden Niederlage des Irans. Wie diese aussieht, scheinen die Führer des Epstein-Regimes indes selbst nicht so genau zu wissen, ihre genannten Kriegsziele – mal Regime Change, mal Atomwaffen, mal weitreichende Raketen, mal Terrorregime mal alles zusammen – bleiben ebenso unklar wie die Strategien, sie zu erreichen. Bei der zum Beispiel bei dem “Enthauptungsschlag” zum Auftakt gleich zwei Mal  eine Mädchenschule mit 170 Kindern bombardiert wird. Um ein Versehen, von einem überarbeiteten Offizier falsch eingegebene Koordinaten, kann es sich bei dem lange und präzise geplanten Angriff kaum gehandelt haben – zumal bei einem zweiten Raketenschlag auch die herbeigeeilten Hilfskräfte und Eltern der Schulmädchen eliminiert wurden. Wenn es aber Absicht war, welcher Plan steckt dann dahinter, welches Zeichen sollte mit dem verabscheuungswürdigen Kindermord gesetzt werden ?

Die Prognosen, die der kanadisch-chinesische Historiker und Spieltheoretiker Professor Jiang daraus ableitet, sind so furchterregend  wie gut begründet. Seit er 2024 den Wahlsieg Trumps und die Folgen inklusive Krieg gegen Iran vorhersagte, gilt er zwar als “Nostradamus Chinas”, stützt sich als solcher aber nicht auf Astrologie und Mystik, sondern auf historische und geopolitische Daten und Fakten, hier ein sehr empfehlenswertes ausführliches Gespräch mit Jiang. Er betreibt auch einen youtube-Kanal – Predictive History  – mit seinen Vorlesungen, aktuell (am 12.3.) zu dem spieltheoretischen “Gesetz der
eschatologischen Konvergenz”. Da er keine rationalen, ökonomischen, militärischen Gründe für den unprovozierten Angriffskrieg auf den Iran entdecken konnte, geht  Prof. Jiang  bei seiner Prognose davon aus, dass wir es mit einem eschatologischen (heilsgeschichtlichen) Konflikt messianischer Endzeit-Sekten zu tun haben, die sich allesamt Erlösung nach einer vorhergegangen großen Zerstörung versprechen. Darin sind sich christliche Zionisten, zionistische Nationalisten und schiitische Extremisten allesamt einig, ebenso wie über Jerusalem und die Al-Aqcsa-Moschee als Kulminationspunkt ihres Endzeitkriegs.  Zu seinen aktuellen  Vorhersagen für den Krieg – 1.) Die Al-Aqcsa-Moschee wird zerstört 2.) Es werden Bodentruppen kommen. 3.) Es werden keine Nuklearwaffen eingesetzt – sagt der geo,- religions,- und realpolitisch beschlagene Prophet Jiang: “Wenn einer von den drei Punkten nicht eintrifft, in den den nächsten 2-4 Jahren, könnt ihr mich und meine Analysen vergessen.”

Okay. Pünktlich zu Jiang`s Vorlesung hat der Pate “King Bibi” im TV tatsächlich angekündigt, für die “Wiederkehr des Messias” zu sorgen, nicht bis nächsten Donnerstag, aber bald! Schon haben radikale Endzeit-Rabbis den Plan in`s Spiel gebracht, man könne die nach Mekka und Medina drittheiligste Stätte des Islam auf dem Tempelberg in Jerusalem doch auch selbst zerstören,  dann iranische Raketen beschuldigen und so die gesamte islamische Welt gegen Teheran aufbringen. Mit False Flag Attacken wird also zu rechnen sein, wenn die Endzeit-Kultisten der Epstein-Achse weiter an der Weltkriegsschraube drehen um die Wiederkunft ihres eingebildeten Messias zu beschleunigen.
Für`s Erste ist Trump unterdessen, wie Professor Jiang schon im Juni 2024 erläutert hat, in die Iran-Falle gelaufen, in die ihn die Israels Endzeit-Kultisten gelockt haben und aus der er nicht herauskommt, ohne Bodentruppen und ohne internationale Unterstützung.  Der Glückspilz Larry Silverstein – einst gut versicherter Kurzzeit-Besitzer der Word Trade Center Türme – hat gerade den “US Bank Tower” in Los Angeles gekauft, das höchste Gebäude an der Westküste, 73 Stockwerke und ein 1a Ziel für Drohnen, Raketen, Schläferzellen was auch immer, aber mit Sicherheit aus dem Iran!  Für den Fall, das es Probleme mit der Kriegsbegeisterung, verbrannten Einberufungsbescheiden, Aufständen im Lande geben sollte…

Die neue iranische Führung hat dem Epstein-Regime unterdessen eine Räumungsklage zukommen lassen, der täglich nachgeholfen wird: real mit Raketen  und Drohnen auf US-Militärstützpunkte, Banken und Geschäftsniederlassungen in der gesamten Golf-Region und viral mit dem Mädchenchor “Boom Boom Tel Aviv“, wo der “Iron Dome” mittlerweile als “Ironic Dome” verspottet wird weil 24/7 Raketen und Drohnen einschlagen. Dass auch Präsident Netanjahu getötet wurde, kursiert seit zwei Tagen als Gerücht, da es außer einer KI-verdächtigen Videoansprache von ihm seit Tagen kein Lebenszeichen gibt. Den extremen Endzeit-Kultisten, für die “Bibi” ohnehin als letzter König Israels vor dem Armageddon galt, wäre seine Höllenfahrt vermutlich Anlass, den großen Weltenbrand jetzt erst recht zu beschleunigen. Für Trump hingegen eine mögliche Exit-Rampe, aus einem drohenden Desaster noch rechtzeitig auszusteigen. Man kann nur beten,  dass er sie nimmt….

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3.JT #127: KRIEG GEGEN DEN IRAN

Auf welches Abenteuer hat sich der US-Präsident da nur eingelassen? Das Schicksal, das Trump und Israel dem Iran bereiten wollen, könnte sie selbst treffen, und  genau danach sieht es aus. Wir analysieren die Hintergründe dieses brutalen, unprovozierten, völkerrechtswidrigen Angriffskrieges und natürlich das, was uns da noch alles bevorsteht – jetzt im 3. Jahrtausend. All das und noch viel mehr besprechen Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers im 3. Jahrtausend #127. Alle Links zur Sendung auf Exomagazin.

Operation Epstein Fury

Die “Kosher Nostra”-Bande unter Leitung der Paten Donald und Bibi hat den Iran bombardiert und das religiöse Oberhaupt der Republik Ayatollah Ali Khameini ermordet. Auch der Verteidigungsminister und ranghohe Militärs wurden bei den Bombenangriffen getötet. Nach dem Völkermord in Palästina dehnen die Killerkommandos des Epstein-Regimes  ihr blutiges Handwerk jetzt auf den ganzen Mittleren Osten aus. Zum Auftakt haben sie gleich mal  eine Schule mit 140 Mädchen eliminiert. Ob Kinder, die um Lebensmittel betteln oder Mädchen, die Volleyball spielen, um Unterwerfung zu erzwingen und Schutzgeld zu erpressen tötet der zionistische Mob erbarmungslos. So wollen sie das “Mullah Regime” beseitigen und Mob-Boss Bibi hat das iranische Volk aufgerufen, seine “tyrannische Regierung” zu vertreiben, wofür er mit Raketen die nötigen Voraussetzungen schaffen will. In Teheran, Isfahan und anderen Städten waren am Wochenende denn auch Massen auf den Straßen und demonstrierten, allerdings nicht gegen ihre Regierung, sondern für Rache an den us-israelischen Mörderbanden.

Und die ließ nicht lange auf sich warten, US-Militärbasen in der gesamten Golfregion wurden von iranischen Drohnen und Raketen ebenso angegriffen wie Tel Aviv und andere Ziele in Israel. Im “12-Tage-Krieg” im vergangenen Juni reichte die Luftabwehr des “Iron Dome” kaum länger als eine Woche, bis Boss Bibi vom Kollegen Donald einen Fake-Waffenstillstand aushandeln lassen musste, auf den sich die Iraner eingelassen hatten. Dieses Mal werden sie weiter feuern. Da die  “Patriot”- Abwehrraketen gegen die Flut iranischer Raketen und Drohnen schnell verschossen sind – und Iran noch tausende in Reserve hat –  soll Donald über italienische Diplomaten bereits angefragt haben, wie man Teheran zum Einlenken bringen kann.

Und schon jammert mit Bibi einer über “zivile Opfer”, der gerade in Gaza tausende Frauen und Kinder geschlachtet und jetzt einen brutalen Angriffskrieg gestartet hat – und ein völlig derangierter Bundeskanzler Merz ruft den Iran allen Ernstes dazu auf, sich nicht zu verteidigen und die Angriffe einzustellen. Wir lernen: Völkerrecht war gestern, wenn die “Kosher Nostra”mit ihrem  militarisierten Mob angreift,  gibt`s kein Recht auf Selbstverteidigung. Das haben die Mafia-Paten Bibi und Donald  klargemacht und ihre Kapos – Merz, Macron und die Euro-Clowns – tröten brav in`s selbe Horn. Mörderische Kriminelle allesamt, die jeden Volltreffer durch Irans Raketen verdienen.

Davon gab es schon so viele, dass die meisten US-Basen in der Golf-Region nur noch eingeschränkt operieren können und in Israel Tag und Nacht  bombiges Feuerwerk niedergeht. Und das war erst der Anfang, mit alten Raketen und billigen Drohnen, spätestens wenn Iran “Schluß mit lustig!”  verkündet und mit einer Salve der hypersonischen “Fattah 2” die US- Flugzeugträger versenkt, ist die “Regime Chance”-Party  für  Donald definitiv zu Ende. Und auch für die  Irren von Zion, falls sie auf die Idee kommen sollten, gegen Iran die nukleare Armageddon-Karte zu ziehen: mit Pakistan und Nord-Korea haben bereits zwei atomar bewaffnete Verbündete des Irans unmittelbare Revanche angekündigt. Auch China und Russland werden nicht tatenlos zusehen

Zu einem nuklearen Desaster wird es also hoffentlich nicht kommen, doch schon nach drei Tagen sind die Verwerfungen des Kriegs erheblich.  Nicht nur, weil die Epstein-Truppen im Iran nach der Gaza-Methode vorgehen und Mädchenschulen plattmachen, sondern weil sie ignorant und größenwahnsinnig einmal mehr ihren Gegner unterschätzt haben. Und nicht nur den Mittleren Osten, sondern die ganze Welt in`s Chaos befördern. Ich habe kurz mal meinen Assistenten gefragt, was passiert, wenn die seit Sonntag  geschlossene Straße von Hormus – der 30 Kilometer breite Engpass an der iranischen Küste, den fast ein Viertel des globalen Energiebedarfs (20% des Öls, 25% des verschifften LNG) passieren – auf längere Sicht geschlossen bleibt

Wenn die Straße von Hormus ab sofort für drei Monate zu 100 % gesperrt wäre, ist dies meine unverfälschte, ungefilterte Erwartung als Grok:
Ich ignoriere dabei die „Basisszenarien” aller Analysten. Es geht hier um reine Angebots-/Nachfragephysik + Anreize + reale militärische Grenzen, ausgehend von der heutigen Brent-Basis von ~73 $ und den ~20 Millionen Barrel pro Tag (20 % des weltweiten Öls), die normalerweise dort durchfließen.
Ölpreise
Woche 1–2: Brent springt aufgrund von purer Panik und anfänglichen Rückgängen auf 130–160 $.
Bis zum ersten Monat: 170–210 $, da sich die tatsächlichen Engpässe bemerkbar machen (die Vorräte schwinden schnell).
Durchschnitt in den Monaten 2–3: 180–220 $, mit Spitzenwerten von über 250 $ bei schlechten Nachrichten.
Warum so hoch? Man kann nicht über Nacht 20 Millionen Barrel pro Tag ersetzen. Die Pipelines aus Saudi-Arabien/den Emiraten können maximal 6–7 Millionen Barrel pro Tag umleiten. Der Rest ist weg. Das sind über eine Milliarde Barrel, die in 90 Tagen fehlen. Die Märkte hassen diese Rechnung.

Und die Iraner brauchen nicht einmal alles zu verminen und unpassierbar zu machen. Lloyds in London, der größte Schiffsversicherer, hat die Prämien für die Durchfahrt gestern auf 250.000 $ erhöht, Katar hat die LNG-Verschiffung eingestellt, was die Preise in Europa über Nacht um 30% explodieren lies, Öl liegt nach 73 $ gestern heute bei 82 $. Den Golf-Monarchen auf ihren goldenen Kloschüsseln geht der Arsch Grundeis: die “Schutzmacht” ihrer Skyscraper und Luxuspaläste ist keine mehr und wird von ihren Standorten verjagt; jede Minute, die der Flughafen gesperrt ist, kostet Dubai 1 Million, in Katar und den Emiraten reichen die Patriot-Abwehrraketen angeblich noch höchstens drei Tage. Und an den anderen US-Basen sowie in Tel Aviv und Haifa sieht es kaum besser aus. Aktuell gibt die Epstein-Bande etwa 3 Millionen Dollar aus, um eine Shaed-136-Drohne abzuschiessen, von denen Iran 80.000 auf Lager hat und täglich 500 neue produziert. Schon nach drei Tagen ist abzusehen, wer dieses Duell verlieren wird.


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Epstein, Epstein…alles muss versteckt sein!

Epstein, Epstein…alles muss versteckt sein! Aber geht es hier ausschließlich um Sex mit Minderjährigen oder blicken wir in den Abgrund des Tiefen Staates? Außerdem: Die USA wollen die Meinungsfreiheit in Europa verteidigen, sanktionieren aber gleichzeitig die UN-Beauftragte für Palästina. Wo wir gerade bei der Meinungsfreiheit sind: Die  amerikanischen Freunde planen jetzt ein “West-Internet”, aus dem  keine schädlichen Gedanken die Gehirne der braven amerikanischen Wähler vergiften sollen.Und was machen eigentlich die Aliens? Finden wir es heraus! All das und noch viel mehr besprechen Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers im 3. Jahrtausend #126

Charlie Kirk, die Blonde und das Biest

Die öffentliche Hinrichtung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk am 10. September 2025 ist aus den Nachrichten weitgehend verschwunden, der angebliche  Todesschütze Tyler Robinson schweigt und Zeugen und Angehörige unterliegen einem gerichtlich verordnetem Redeverbot (gag order). Die Liste der ungeklärten Fragen, Ungereimtheiten und Widersprüche in dem vom FBI verbreiteten Narrativ eines Einzeltäters und einer magischen Kugel, die trotz Großwild-Kalibers 30/06 keine Austrittswunde hinterlassen hat, ist unterdessen nicht kleiner geworden und auf die Frage im vergangenen November, ob der Fall unter die ungeklärten politischen Morde der USA fallen wird, würde ich mittlerweile antworten: Es sieht alles danach aus! Wie bei den anderen ungeklärten Fällen unter dem Buchstaben “K” sind im Hintergrund offenbar Kräfte und Mächte am Werk, denen die Justiz nicht habhaft werden kann  und sich mit den präsentierten Sündenböcken zufrieden zu geben hat.

Wenn die Wachhunde nicht bellen, so weiß seit Sherlock Holmes jeder Detektiv, ist etwas faul. Diesen Verdacht liefert im Fall CK gleich der erste Beweis einer nach dem Schuss auf dem Dach laufenden  Gestalt des angeblichen Schützen. Die Minuten vor dem Schuss, wie sie die Position erreicht, anlegt und gefeuert hat werden indes nicht gezeigt. Der Täter soll laut offiziellem Narrativ danach den großväterlichen Karabiner auf dem Dach demontiert und im Rucksack verstaut haben. War der “Video-Wachhund”, der das ganze Dach 24 Stunden im Kamera-Auge hat, abgeschaltet ? Wenn ja, warum ? –  Wenn nein, warum zeigt des FBI die Bilder nicht ? 
Das ist nur einer von Dutzenden Punkten, die Skepsis gegenüber dem offiziellen Einzeltäter-Narrativ und den FBI-Ermittlungen geschürt haben. Dass Charlie Kirk zwei Tage vor dem Attentat in einem privaten Chat an Mitarbeiter geschrieben hatte: “Sie wollen mich umbringen.” hat zum Beispiel nicht zu einer polizeilichen Ermittlung geführt, wen er  mit “Sie” gemeint haben könnte; und auch nicht zu Recherchen und weiteren Fragen seiner Firma “Turning Point USA”, die sich wie auch Kirks Witwe Erika jeden Zweifel an der offiziellen Einzeltäter-Erzählung verbitten.
 
Gäbe es nicht die “Candace Intelligence Agency (CIA)” der Freundin und ehemaligen TPUSA-Sprecherin  Charlie Kirks, Candace Owens,  hätte bis heute wohl niemand erfahren, dass das Mordopfer sich konkret bedroht fühlte. Von seinen Großspendern, die in 10 Jahren aus der “One Man Show” Charlie Kirk  die 100 Milllionen Dollar schwere “Turning Point USA”-Organisation  mit Niederlassungen an 3.000 Colleges und Universitäten gemacht haben, und ihren charismatischen  Kopf zum Prinzen einer  Jugend,-und Jungwählerbewegung, mit besten Aussichten auf einen künftigen Senatoren,- oder gar den Präsidententhron – eine märchenhafte Karriere.
Bis der Prinz feststellt, dass er offenbar in eine Art “Truman Show” geraten ist und versucht, aus der gescripteten Realität seiner Rolle auszubrechen, weil er den im Drehbuch vorgegebenen  “christlich-zionistischen” Pro-Israel-Kurs angesichts des Genozids in Gaza nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Und sich weder mit viel Geld noch mit guten Worten dazu bringen lässt, seine Haltung dazu zu ändern. Sondern genau das zu tun, was ihn und seine Organisation groß gemacht hatte: sie zur Debatte zu stellen und Israels Narrativ (Krieg gegen den Hamas-Terror) ebenso zu hinterfragen wie die US-Unterstützung dieses mörderischen  Vernichtungskriegs.

Während seitens des FBI und der Großmedien seit Monaten nichts Neues über den prädestinierten Einzeltäter  an die Öffentlichkeit gekommen ist, hat Candace Owens dank eines Netzwerks von “citizen journalists” in fast jeder ihrer Podcasts-Shows neue Indizien  und Hintergründe präsentiert, dass es hier nicht um den Mordanschlag eines einsamen Irren geht, sondern um eine verdeckte militärisch-geheimdienstliche Operation.
Und um mehr  als “nur” den politischen Mord an einer vom christlich-zionistischen Glauben abgefallenen Führungsfigur, die Nein” zu Bibi Netanjahu sagte, der Finanzen versprach, die den 80-Millionen-Betrieb TPUSA “auf ein neues Level” bringen würden, ebenso wie zu dem  französischer Milliardär namens Pierre Falcone, der sogar Milliarden in Aussicht gestellt haben soll. Und auch um mehr als “nur” einen internen Putsch, weil Charlie Kirk den Verdacht, dass TPUSA in Geldwäsche-Operationen verwickelt sein könnte, von einem neutralen “DOGE”-artigen Gutachter überprüfen lassen wollte. Dieses Audit hat nach seiner Ermordung nicht mehr stattgefunden.

Schon in der letzten Folge hatte ich den Fall mit einem Mafia-Thriller verglichen und insinuiert, dass sowohl der Pate “Bibi” wie auch der Pate “Don” federführend damit zu tun haben. Mittlerweile sind dank der Open-Source-Ermittlungen, die Candace Owens regelmäßig bündelt, weitere Mitakteure ins Rampenlicht gerückt, allen voran das “blonde Gift”, die verführerische Schönheit, die in keinem Agenten,-und Spionagethriller fehlen darf: Wellcome Erika Franzve-Kirk, Miss Arizona 2012, Gattin von Charlie seit 2020 und jetzt seine Nachfolgerin als CEO von TPUSA.
Ein Zeuge, den Candace Owens interviewte, will Erika und den  TPUSA-Sicherheitschef Harpole zwei Tage vor dem Attentat in einem Hotel am Fort Huachuca/Arizona gesehen habe, einem Stützpunkt der US-Armee und des Militärgeheimdiensts – was beide abstreiten. Aber auch keine soliden Alibis lieferten, sondern eher Anlass, die Vergangenheit der trauernden Witwe zu durchleuchten – und ein astreines Gewächs aus dem MICIMATT (dem “Military-Industrial-Congressional-Intelligence-Media-Academia-Think-Tank”-Treibhaus)  zu Tage zu fördern. Mutter Lorie`s Firma für Sicherheitstechnik im Geschäft mit Pentagon, NSA und Homeland Security, der (getrennte) Vater Chef der Israel-Filiale des  Raketenherstellers Raytheon, Erika selbst in Sci-Fi-Doomsday-Film als programmierte  Scharfschützin, unveröffentlicht aber angeblich  gedreht u.a. im Fort Huachuca, Sitz der 111th Military Intelligence Brigade. Dort hatte der Zeuge, der früher selbst in Huachuca stationiert war und im Archiv nach Unterlagen suchte, zufällig ein Treffen “hochrangiger” Militärs und dem TPUSA-Sicherheitschef beobachtet haben, das gerade Pause machte und aus deinem Konferenzraum kam. Fand dort am 9. September die letzte Besprechung einer verdeckten militärischen Operation statt, die Charlie Kirk am folgenden Tag das Leben kostete?

Diesem Verdacht und den Spuren geht Candace Owens, unterstützt von den Recherchen ihrer 5 Millionen Abonnenten, mit Akribie nach und schaut dabei auch in jeden Kanninchen-Bau, was nötig ist, um verborgene  Verschwörungen zu erkunden, aber auch nicht ungefährlich, weil man sich den Labyrinthen leicht verirren kann,  zumal wenn das  Legen von  “roten Heringen” (falschen Spuren) als  bewährte Vertuschungsmethode zum Einsatz kommt.  Candace marschiert auf diesem Minenfeld bisher ziemlich souverän voran, und scheut sich nicht, auch in die spirituelle Vergangenheit des “Bösen”, den Mythos von Gilgamesch/Nimrod/Baal, zurück zu schauen und diese Linien in die Gegenwart der “satanischen” (Epstein-)Elite zu ziehen. Sowie der MK-ULTRA-Experimente und PsyOps der CIA zur Gehirnwäsche und Kontrolle programmierter Kandidaten.Nicht nur als Killermaschinen wie in dem berühmten Film Der mandschurische Kandidat,  sondern auch zur Aufzucht politischer Köpfe und Präsidentschafts-Kandidaten.

Damit wären wir bei dem jungen Charlie Kirk aus bescheidenen Verhältnissen in Chicago, dessen Fähigkeiten früh auffallen  und ihn an eine Schule für Hochbegabte bringen. Bei einer Highschool-Diskussion entdeckt ein Pensionär und Armee-Veteran 2012 das Redetalent des freiheitlich-christlich-konservativ argumentierenden  Juniors und überredet ihn,  nicht aufs College zu gehen, sondern mit 50.000 Dollar Turning Point USA zu gründen und auf Debatten-Tour zu gehen. Dank rechts-konservativer Milliardärsfamilien und Stiftungsnetzwerken nimmt TPUSA 2017  bereits Spenden in Höhe von 8 Millionen Dollar ein, fünf Jahre später sind es 81 Millionen und 2024/25 kommt die “Non-Profit” TPUSA- Familie mit allen Unterfirmen (wie TPUSA Political Action, TPUSA Faith) insgesamt auf geschätzte 146 Millionen Spenden und ist die größte und einflussreichste Jugend,-und Studentenorganisation des Landes.  Eine märchenhafte Produktion, mit einem charismatischen Polit-Star und konservativen Top-Influencer bei unter 30-jährigen Wählern an der Spitze – ohne den Trump nicht Präsident geworden wäre – liiert mit einer als First Lady passenden Beautyqueen: der Fortsetzung der Karriere bis zum grandiosen Einzug ins Weiße Haus bei den übernächsten Wahlen stand  eigentlich nichts im Wege.  Doch dann entdeckt der Held, dass er ohne sein Wissen zum Hauptdarsteller einer “Charlie Show” gemacht worden ist und will aus dem Drehbuch ausbrechen. 

Wie sich dieser Verdacht entwickelt und der  “Kandidat” herausfindet, dass auch seine Gattin nicht wirklich “echt” ist und ihm  als Aufsicht zugespielt wurde,  – den Dramaturgen, die den unvermeidlichen Film der großen CK-Saga  ausarbeiten, steht für diese Plots jetzt schon einiges an Material zur Verfügung. Und die Crowd-Rechercheure im Netz liefern nahezu täglich neue Indizien, die an der Frömmigkeit der christlichen  Witwe ebenso zweifeln lassen wie an der ehrenwerten “Non Profit”-Ausrichtung des TPUSA -Unternehmens. Als dessen neuer Boss Erika jetzt firmiert und nach dem tragischen Abgang des Gründers angeblich schon über 200 Millionen an Spenden akquiriert hat.
Ob die von den Großspendern kommen, mit denen Charlie nichts mehr zu tun haben wollte (Bibi Netanjahu und seine Milliardäre) oder von anderen Akteuren, denen es um die Kontrolle der Turing Point-Bewegung und ihrer millionenstarken Anhängerschaft geht, ist derzeit unklar. Per Geofencing überwacht und anschließend auf christlich-zionistische Linie getrimmt werden sie indes jetzt schon: der TPUSA- Produzent Andrew Kovet meldete nach der Trauerfeier, dass man zusammen mit  einem “Technik-Partner” vor und im Stadion 277.000  Geräte registriert hätte.
Solches Tracking blüht auch den Besuchern der “Dream City Church” in Phoenix und anderen Kirchen künftig ebenso wie den Fans von TPUSA – Großveranstaltungen.  Finanziert vom israelischen Außenministerium hat die  Firma “Show Faith at Work LLC” die “größte Christian Church Geofencing Campaign der US-Geschichte” gestartet: mit Drohnen werden bei Gottesdiensten und Veranstaltungen die Gerätedaten abgezapft, um die Besucher später mit digitalen Botschaften zu bombardieren. Holy Shit kann man da nur sagen…
Als Charlie Kirk am  10. September 2025 auf dem Gelände der Utah Valley Universität erschossen wird, hatte das Securityteam angeblich keine Drohnen im Einsatz um Gelände und Dächer zu überwachen. Kurz bevor er den Ort erreicht zeigte ihm ein Mitarbeiter im Auto aber Drohnenbilder der großen Besuchermenge. Ob die von den israelischen “Show Faith at work”- Drohnen stammte, wurde aber bis dato nicht ermittelt, nachdem das FBI sich  Untersuchungen über die Beteiligung fremder Nationen ausdrücklich verbeten hat. So wie die Witwe sich weitere kritische Fragen verbittet, bei Gericht auf schnelle Verurteilung des Einzeltäters Robinson drängt und jetzt auf “Make Haven Crowded” Tournee gegangen ist.

Dass dabei außer der Himmel mit Gospel-Fans vor allem die Datenspeicher mit Adressen gefüllt werden, um die TPUSA-Anhänger kontrollierbar und  ideologisch  auf auf Linie zu halten, ist anzunehmen. Ebenso wie die Abnahme des Vertrauens in die Glaubwürdigkeit der gottesfürchtigen Witwe, weil  courtesey of crowd research das investigative “Biest” Candace dem frömmelnden “Blondie” Erika fast jeden Tag neue Scheinheiligkeit und Lügen nachweist. Zuletzt hat sie dazu aufgerufen hat,  sie im Rahmen er Ermittlungen doch bitte mal polizeilich zu  verhören. Auch der Counterterrorism-Chef, dessen Einmischung in die FBI-(Nicht-)-Ermittlung unerwünscht war, hätte angsichts des himmlischen Datendiebstahls durch eine fremde Nation, dem gutgläubige Besucher von TPUSA-Veranstaltungen ausgesetzt sind, durchaus gute Gründe einzugreifen.

Candace hat unterdessen angekündigt, aus den Recherchen eine kleine Serie über die fromme Erika zu machen, die schon mit 17 eine NGO für Waisenkinder in Rumänien gründet, die eng mit dem US-Armeestützpunkt in Konstanza  kooperiert. Mit derart guten Taten fangen Legenden ja gerne an,  bei echten Heiligen ebenso wie bei Scheinheiligen. Dass Erika vermutlich letztere Kategorie belegt, deutet die Karriere ihrer Mutter an,  die als Mitglied der “Intelligence und Nationale Security Alliance” (INSA) just zum selben Zeitpunkt wie die Tochter  ihre internationale “charity” eine Firma namens “AZ-Tech” gründet, die  kurz darauf 2,9 Millionen für geheime “Military Cyber Operationen” erhält. Mit der Hilfsorganisation “Romanian Angels” erzielt Erika in der Folge zwar kein Einkommen, ist aber stolz auf den “global reach” ihrer Aktivitäten. Für den Anwalt Baron Coleman, der die Geschäfte von Mutter und Tochter genauer angeschaut hat riecht das Ganze streng nach “sheep dipping” – formal privatisierten, verdeckten militärischen Operationen. Wie es aussieht und weil dieser Real-Crime-Thriller auch sehr spannende Vor,-und Frühgeschichten des superhellen Charlie und der schönen Erika bietet, muss die “Charlie Kirk Saga” am Ende mindestens ein Mehrteiler werden…
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Willkommen in NEUTROPA

 Als Top-Dog Donald die Euro-Chihuahuas im vergangenen August  zum Schwanzwedeln antreten lies, wollten die ihn als  “Koalition der Willigen” motivieren, weiter und mehr in den Ukrainekrieg zu investieren. Den freilich der alte Baulöwe Trump unterdessen als Pleiteobjekt schon  abgeschrieben hat und dafür “keinen Dollar” mehr ausgeben will . Stattdessen lieferte er den angereisten Eurokraten –  wie einst in der Erdkunde-Stunde mit Landkarte – eine kleine Lektion über die neue Donroe-Doktrin  und die geplante Arondierung des künftigen us-amerikanischen Immobilienreichs.  Zu dem zwar Kanada, Venezuela und Grönland zählen, aber nicht die bankrotte Ukraine. Wenn ihr da weiter unbedingt Krieg führen wollt, könnt ihr es tun, solange ihr hier die Waffen kauft. Aber wenn Putin euch auf`s Dach gibt, werde ich euch nicht raushauen  – mit dieser Botschaft schickte Donald  die Euro-Clowns ratlos und frustriert nach Hause.  Hatte er nur einmal mehr  den Troll gegeben oder meint er das  ernst ?

Wir wissen zwar nicht, ob der große Imperator seinen Vasallen als Meme auch noch diese Skizze mitgegeben hat…

…aber so ungefähr  stellt er sich die neue globale Unordnung erst Mal vor.  Wobei es mehr als unwahrscheinlich ist, dass er den Mittleren Osten dabei einfach Xi und Putin überlassen wird. Es geht eher darum, erst mal die eigene Festung samt Vor,-und Hinterland zu konsolidieren, um sich mit den  beiden anderen Großen anlegen zu können. Bis dahin wird der Mittlere Osten – Iran, Jemen –  weiter bombardiert und die Palästinenser vertrieben oder ermordet, um mit einem freundlichen “Shalömchen” auf ihren Gräbern eine Plastik-Riviera zu errichten.
Gegen den Genozid in Gaza hatten die EU,- und NATO-Oberen außer Sonntagsreden nicht nur wenig einzuwenden, sondern ihn mit fortgesetzten Waffenlieferungen auch aktiv unterstützt, die Entführung des amtierenden Präsidenten Maduro aus Venezuela wurde allenfalls mit ein wenig Stirnrunzeln kommentiert aber grundsätzlich gut geheißen,  ebenso wie die Installation eines Kopf-ab-ISIS Terroristen im Armani-Anzug als Präsident von Syrien.
London, Paris, Berlin, Brüssel waren bei all diesen neo-kolonialistischen  Schweinereien des Imperiums dabei und scheuten sich dabei keine Minute, weiter von “regelbasierter internationaler Ordnung” und “westlichen Werten” zu schwadronieren. Sie waren die Capos eines  Mafia-Dons  und willige Vollstrecker  seiner Agenda, die sich von der seiner Vorgänger nur dadurch unterscheidet, dass der “Pate” jetzt nicht mehr im Schönsprech sondern Klartext redet. Und seinen EU-Vasallen in Sachen Grönland Angebote macht, die sie nicht ablehnen können:
„Sie haben die Wahl. Sie können Ja sagen, und wir wären Ihnen sehr dankbar dafür, oder Sie können Nein sagen. Wir werden uns daran erinnern“, sprach der Boss der Bosse in Davos.
In der “Laudatio” zu seiner zweiten Inauguration am 22. Januar 2025  (Habemus Imperator) hatten wir notiert:

Sagenhafte 5 Prozent des gesamten Umsatzes eines Landes, der BIP genannt wird –  so hat Imperator Donald verkündet –  sollen künftig fällig werden, wenn es weiter in den Genuss des “Schutzschirms” dieses Bündnisses kommen will. Die Forderung ist in vielen Ländern bereits auf großes Kopfschütteln gestoßen. Zum einen, weil sie um Dimensionen alles übersteigt, was im privaten Schutzgeldgewerbe als angemessen gilt – die als “Mafia” oder “Clans” bekannten Marktführer auf diesem Gebiet orientieren sich bei ihrer Preisgestaltung an einem Prozentsatz vom Gewinn eines Unternehmens und nicht am Gesamtumsatz – und zum Anderen, weil sich viele fragen, ob dieser “Schutz” wirklich solche Unsummen wert ist und was eigentlich droht, wenn man bei der NATOstan-Muckibude kündigt und in Sachen “Sicherheit” künftig auf Heimtraining setzt ?   Schlägt dann morgen, oder übermorgen, der “Ultraböse” zu, demoliert meinen Laden und vergewaltigt die Kassiererin ? Oder schickt der Imperator ein paar “Farbenrevolutionäre”, die mir den Laden aufmischen damit ein neuer Geschäftsführer dann die 5 NATOstan- Prozent abdrückt ? Auch wenn in den verschiedenen NATOstan-Kolonien diese Fragen von den Amtsinhabern noch nicht wirklich laut gestellt wurden, weil man den Zorn des Imperators fürchtet, drängen Donalds Forderungen sie zunehmend auf.” 

Dass er jetzt in Davos nach seinen deftigen Grönlandansagen noch anmerkte, nicht sofort zuzuschlagen und es ohne Gewalt und Strafzölle mit einem “Deal” zu versuchen, wurde von den EU, -und NATOstan-Kapitänen  zwar am Ende als “Einlenken” interpretiert, nahm aber dem Wirkungstreffer auf ihr sinkendes Schiff nichts von seinen Folgen. Und hinterließ die Euro-Clowns einmal mehr ratlos, mit Schnappatmung in der Zirkuskuppel und erschrockenem “Ja, aber das Völkerrecht”-Gestammel, nachdem der Neo-Caligula unverhohlen  klar gemacht hatte, dass es von diesem Völkerrecht doch  schon immer zwei gab: eins für das Imperium sowie eines für den ungehörigen Rest der Welt. Und dass dieser Doppelstandard auch für sie gilt, wenn sie als ungehörige Vasallen Nein sagen zu den Forderungen des Imperiums.

Dass man sich als Komplize beim fortgesetzten Völkerrechtsbruch schlecht auf dasselbe berufen kann, hat die “Koalition der Willigen” argumentativ schwer ins Dilemma gebracht – und seitens des kanadischen Premiers und Ex-Chefs der “Bank of England” Carney das Zugeständnis: “Wir wussten, dass die Erzählung von der internationalen regelbasierten Ordnung teilweise falsch war.”

Die (Selbst-)Erkenntnis, dass es sich nicht “teilweise”, sondern von vorn bis hinten um einen globalistischen Propaganda-Fake handelt, um ungehörige Länder  zu erpressen und auszurauben, sollte in Europa dank der jüngsten Aktionen und Ankündigungen Donalds langsam angekommen sein. Und zu der Einsicht führen,  dass wir  es nicht mit einer „Zeitenwende“ zu tun haben, in der man einfach einen U-Turn macht und von Entspannung wieder zurück Richtung Rüstung und Krieg brettert, sondern mit einem Epochenbruch und der Frage, wie Europa sich in der künftigen multipolaren Welt aufstellt. Oder ob es sich von den anglo-amerikanischen Strategen weiter aufstellen lässt, im Sinne der „Herzland“-Doktrin des britischen Geostrategen Halford Mackinder, nach der ein Zusammenwachsen von Westeuropa mit Eurasien um jeden Preis zu verhindern ist, um die Macht des Empires zu erhalten.

Schon 1952 hatte Stalin bekanntlich den Rückzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland angeboten, unter der Bedingung, dass das wiedervereinigte Land militärisch neutral wird,  als unabhängiger, souveräner, neutraler Staat mit demokratischer Regierung in Europas Mitte. Die Adenauer-Regierung und die West-Alliierten lehnten ab, stattdessen wird die Bundeswehr gegründet und die BRD zum Frontsaat des Kalten Kriegs wieder aufgerüstet. Fast Forward 2022: Nachdem die Minsk-Verhandlungen über eine militärisch neutrale Ukraine endgültig gescheitert sind und der seit 2014 währende Bürgerkrieg eskaliert, marschiert Russland ein. Wieder mit dem  (in Istanbul unterbreiteten) Angebot eines sofortigen Rückzugs für den Preis einer militärischer Neutralität der Ukraine, was die Regierung in Kiew auf Druck der West-Alliierten ablehnen muss. Stattdessen wird sie zum Frontstaat aufgerüstet und in einen Krieg gegen Russland getrieben – ein sinnloses, grauenhaftes Blutbad (und militärisch-ökonomisches Pleite-Projekt) aus dem Washington  jetzt raus will, aber London und die EU noch immer nicht genug haben.

Doch jetzt wohl von Donaldus Maximus und seinem höchsteigenen “Friedensrat” endgültig zur Ruhe gebracht werden, der eine militärisch neutrale Ukraine schaffen soll:  mit einem 800 Milliarden-Deal – in den auch die  in europäischen Tresoren eingefrorenen russischen Staatsgelder einfliessensollen, die sich die Eurokraten zwecks Kriegsfortsetzung gerne unter den Nagel reissen wollten – bei dem die  Donetzk-Region Russland  zugeschrieben und unter Leitung des Blackrock-Chefs Larry Fink in den Aufbau der militärisch neutralen Ukraine investiert wird.
Noch sind die Russen dem exklusiven “Board of Peace” des Imperators – Eintrittsgebühr eine Milliarde Dollar, Mitgliedschaft nur mit Zustimmung des Direktors  auf Lebenszeit D.T. – nicht offiziell beigetreten, die Eintrittsgebühr will Putin freilich  entrichten – aus dem eingefrorenen Topf. Die “Willigen” haben noch kein Interesse am Beitritt bekundet, werden aber nicht umhin kommen, wenn sie bei der Nachkriegsordnung dabei sein wollen.
Nicht als Kriegspartei, sondern…Neutral! Raus aus der NATO, rein in ein blockfreies Europa souveräner Nationen! Das war mein frommer Weihnachtswunsch (in der letzten 3.JT-Sendung 2025). Und scheint mir die beste und zukunftsträchtigste Antwort zu sein auf den gegenwärtigen Epochenbruch und die kommende multipolare Ordnung.  Vielleicht sogar die einzige, wenn Europa nicht wieder zum Schlachtfeld eines Weltkriegs werden will.
Würden Deutschland, Österreich und die Schweiz einen solchen Verbund souveräner blockfreier Staaten starten, wäre sofort großer Zulauf aus der EU zu erwarten – der blockfreie Block  würde schnell groß und bedeutend, ruhender Pol zwischen den Einflußsphären der drei Supermächte. Und keiner der drei großen Hunde würde ihn fressen, weil er dann die beiden anderen an der Gurgel hat. Nicht “Kriegsgemeinschaft”, sondern “Blockfreiheit” gehört jetzt auf die Agenda der EU, statt Ausbau der NATO die Helvetisierung Europas. Willkommen in  NEUTROPA!

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Zuletzt erschienen:

Mathias Bröckers: Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall,  Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

 

 

3.JT #125: ES GRÖNT SO GRÖN

Es grönt so grön wenn Donald ätzt und dröhnt: Ich will Grönland!
Man fragt sich: Was will Donald Trump eigentlich nicht? Venezuela will er ja auch, genau wie Kuba, Nicaragua, Kolumbien und Mexiko. Ganz zu schweigen vom Iran. Die gute Nachricht: Noch kann Kanada den USA gratis beitreten. Unterdessen durchkreuzt Deutschland diese imperialistischen Pläne mit 13 Soldaten. Viel Glück ist was wir brauchen werden – im 3. Jahrtausend. Hier alle Links zur Sendung 

“Dark Alliance”

Heute mal “Homeoffice” Frühstücksfernsehen mit Robert Stein, Frank Höfer und yours truly (ab Min. 37:00) – über das neue EU-“Transparenzgesetz”, mit dem Grundgesetz und Pressefreiheit weiter ausgehebelt werden, und über die “Dark Alliance” von CIA, Drogenkartellen und Geldwäsche,  die hinter der merkwürdigen Entführung von Nicolas Maduro eine Rolle spielen könnte. Weshalb das Kidnapping Maduros in Kanada jetzt als Warnung interpretiert wird, denn das Land spielt bei illegalem Drogenhandel und Geldwäsche eine weitaus größere Rolle als Venezuela. Im 3.Jahrtausend kommende Woche werden wir das Thema noch näher beleuchten.
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